"Land unter" unter der Hauptstraße

21.01.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Legden Gestern ging nichts mehr auf der Hauptstraße - oder darunter: In einer mit Regenwasser voll gelaufenen Baugrube lässt sich nicht arbeiten. Das Team der Tiefbaufirma, die die Kanalisation im Herzen Legdens erneuert, musste tatenlos wieder abziehen.

"So lange es so regnet wie seit Freitag fast ununterbrochen, lässt sich auch keine Pumpe einsetzen", kennt Bürgermeister Friedhelm Kleweken die Sorgen der Arbeiter. Heute, so hofft er, werde es etwas trockener - zumindest von oben.

Die Baustelle begann im Herbst, von der Anschlussstelle Hauptstraße/B 474 in Richtung Ortskern zu wandern. Inzwischen ist sie - unterbrochen durch eine mehrwöchige Weihnachtspause, in der die Kunden weitgehend ungestört bummeln konnten - direkt vor der Haustür des Bürgerservice angekommen. Und vor der Feuerwehrausfahrt, die aus diesem Grund zur Schulstraße verlegt werden musste (Münsterland Zeitung berichtete). "Damit die Rettungsfahrzeuge ungestört zum Einsatzort und anschließend zurück zum Gerätehaus gelangen können, haben wir nicht nur ein absolutes Parkverbot auf der Schulstraße verhängt, sondern auch einige Parkplätze gesperrt", so Kleweken. In der vergangenen Woche ist der Ernstfall bereits eingetreten: Die Feuerwehr musste zur Bergung des auf dem Bahnübergang verunglückten PKW eilen - zum Glück ohne Hindernisse, wie der Bürgermeister ergänzt.

Parken vorm Rathaus

Trotz der für die nächsten Wochen gesperrten Parkplätze an der Schulstraße: "Es gibt genügend Parkraum für alle", so Kleweken. Ein Blick aus der Eingangstür des Rathauses genügt: "Der Ludwigsplatz ist schon deutlich voller als sonst, aber man findet immer noch freie Plätze."

Liegen die Bauarbeiter gut in der Zeit? Eine Antwort darauf will Kleweken erst Mitte Februar geben, wenn Zwischenbilanz gezogen werde. Eigentlich sollten die Bauarbeiten Ende April abgeschlossen sein. sy-

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