So luxuriös sind die neuen Zimmer im Landhotel Hermannshöhe

mlzLandhotel Hermannshöhe

Urlauber, Geschäftsreisende, Tagungsgäste – sie alle wollen immer mehr Luxus im Hotel. Den bekommen sie im Landhotel Hermannshöhe in Legden. Mit dem Neubau könnte auch der vierte Stern kommen.

Legden

, 14.02.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Neubau war unumgänglich. So sagt es Andreas Beckhaus. 80 Prozent Auslastung verzeichnete die Familie Beckhaus 2019 in ihrem Landhotel Hermannshöhe in Legden. Da musste zu beliebten Zeiten manchem Gast abgesagt werden.

„Wenn viele Tagungen sind, mussten wir auch schon mal Stammgästen absagen, das tut am meisten leid“, sagt Seniorchefin Maria Beckhaus. Der Familienbetrieb – eine Schankkonzession gibt es bereits seit 1884 – ist breit aufgestellt, zieht Urlauber genauso an wie Radtouristen, Geschäftsreisende oder Tagungsgäste.

Zwei Millionen Euro investiert

In neun Monaten Bauzeit entstand das Haus Timpenbusch, benannt nach einem Waldstück im nahen Holtwick. Zwei Millionen Euro hat Familie Beckhaus investiert. 15 Zimmer gibt es hier – zwölf Junior-Suiten und drei Suiten, eine davon rollstuhlgerecht, eine ist eine Wellness-Suite. Interessierte können sich die Zimmer am Sonntag, 16. Februar, 14 bis 18 Uhr ansehen.

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Von außen sieht man das Haus am besten von der straßenabgewandten Seite. Weit genug entfernt von der B 474 bieten alle Zimmer von den überdachten Balkonen und Terrassen einen weiten Blick ins Grüne. Wer vorne das Hotel Hermannshöhe betritt und durch das Restaurant kommt, geht lange Gänge vorbei an den Sälen durch die Häuser Görtfeld und Haulingbusch bis in den Neubau. Alle Bereiche sollen überdacht erreichbar sein. Und alle Zimmer im Neubau sind barrierefrei.

So luxuriös sind die neuen Zimmer im Landhotel Hermannshöhe

Das Haus Timpenbusch hat auf drei Etagen 15 Zimmer. Alle bieten den Blick ins Grüne. © Ronny von Wangenheim

Mit jedem Bau, den Familie Beckhaus über die Jahrzehnte errichtete, wird es luxuriöser. „Die Nachfrage nach höherem Komfort ist da“, sagt Andreas Beckhaus, „vor allem bei Urlaubern, die für ein paar Tage kommen.“ Immerhin 38 Quadratmeter messen die Junior-Suiten, die Suiten mit separatem Wohn- und Schlafraum kommen auf 54 Quadratmeter. Alle Räume sind klimatisiert – auch das wird in heißen Sommern immer wichtiger, so Maria Beckhaus.

In jedem Schlafzimmer leuchtet über dem Bett eine stilisierte Dahlie – die Farbe kann der Gast selbst bestimmen. Die Bäder sind groß, die Duschen ebenerdig – das verlangt der Gast heute, so Andreas Beckhaus. Ein schmales Fenster zum Wohnraum bietet auch im Bad Tageslicht, es sei denn, man zieht die Jalousie herunter.

So luxuriös sind die neuen Zimmer im Landhotel Hermannshöhe

Andreas Beckhaus zeigt die Sauna in der Wellness-Suiite, die sich ausfahren lässt. © Ronny von Wangenheim

Was verlangen Gäste noch: „Einen großen Fernseher und ein gut funktionierendes und schnellens Wlan“, sagt Andreas Beckhaus. „Der Gast kommt rein und fragt als erstes nach dem Wlan-Passwort.“ Das Hotel hat deshalb schon Glasfaser gelegt, als dies vor einigen Jahren im Legdener Dorfkern installiert wurde. Jetzt kommt Glasfaser in den Außenbereich, auch hier wurde das Hotel noch einmal angeschlossen. Beckhaus: „Es ist enorm, was bei insgesamt 61 Zimmern an Daten durchgeht.“

Hotel Hermannshöhe

  • Das Hotel Hermannshöhe, Haulingort 30 in Legden, hat 61 Zimmer.
  • 80 Angestellte arbeiten hier in Gastronomie und Hotel, 40 davon sind fest angestellt.
  • Ein Doppelzimmer kostet pro Person im Stammhaus zwischen 40 und 45 Euro, im Haus Görtfeld zwischen 42,50 und 47,50 Euro, im Haus Haulingbusch zwischen 47,50 bis 52,50 Euro.
  • Im neuen Haus Timpenbusch kostet die Juniorsuite zwsichen 60 und 67,50 Euro, die Suite zwsichen 70 und 77,50 Euro und die Wellnesssuite 80 bis 87 Euro.
  • Hier geht es zur Homepage

Wer privates Spa-Vergnügen liebt, kann die Wellness-Suite wählen. Im Wohnraum steht eine Sauna in Schrankgröße. Bei Bedarf kann sie ausgefahren werden. „Manche Familien möchten in die Sauna gehen und wollen trotzdem ihre Kinder nicht alleine lassen“, sagt Britta Beckhaus.

Seit Jahresbeginn können die Zimmer gebucht werden. „Die Resonanz ist sehr gut“, so Maria Beckhaus. Mit den neuen Suiten könnte sich die Bewertung des Hotels ändern. Zurzeit ist die Hermannshöhe ein Drei-Sterne-Superior-Hotel. „Die Zimmer sind auf vier Sterne ausgelegt“, erläutert Andreas Beckhaus. „Das war aber nicht der Grund für den Neubau“. Entscheiden, ob der vierte Stern kommt, wird der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), wenn er zur nächsten Abnahme nach Legden kommt. Gibt es den vierten Stern, wäre das Landhotel Hermannshöhe dann ein First-Class-Hotel.

So luxuriös sind die neuen Zimmer im Landhotel Hermannshöhe

Ein kleiner Aufenthaltsraum, an den eine Terrasse angrenzt, gehört auch zum neuen Haus Timpenbusch. © Ronny von Wangenheim

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