Im Biergarten beim Griechen „Unter den Linden“ in Asbeck war einiges los am Wochenende. © privat
Gastronomie

Legdener freuen sich über Gastro-Öffnung: „Es war wie Urlaubsstimmung“

Lange Zeit hatten die Restaurants wegen Corona geschlossen. Viel zu lang, wenn man die Gastronomen fragt. Die Restaurant-Öffnungen sorgen für Freude bei Gastwirten und Gästen.

Endlich ist es so weit, die Inzidenzen sinken weiter und Lockerungen machen sich breit. So auch in der Gastronomie. Am Wochenende hatten viele Außengastronomien wieder geöffnet, auch in Legden und Asbeck.

Es wurde Zeit, dass die Gastrobetriebe wieder öffnen dürfen, nach so langer Zeit, das finden Gastronomen und Gäste. Andreas Beckhaus von Hotel Restaurant Hermannshöhe in Legden sagt im Gespräch mit der Redaktion: „Wir hatten gut zu tun am Wochenende, aber wir hatten ja auch nie ganz geschlossen, denn wir hatten für Geschäftsleute und Monteure das Hotel geöffnet.“ Außerdem habe das Restaurant über die gesamte Zeit Speisen zur Abholung angeboten. „Wir also noch gut im Training“, scherzt er.

Trotzdem sei man auch bei der Hermannshöhe froh, dass man jetzt auch wieder Gäste bewirten darf, die wie vergangenes Wochenende mit dem Fahrrad unterwegs waren und dort Rast gemacht haben. „Die Kinder haben schön auf dem Spielplatz gespielt“, so Beckhaus.

„Es war wie Urlaubsstimmung“

Auch in Asbeck beim Griechen „Unter den Linden“ war die Freude der Gastwirte darüber, dass sie wieder öffnen dürfen, groß. „Die Stimmung war richtig gut, die Gäste haben lange darauf gewartet“, sagt Nikolaos Kotoulas vom griechischen Restaurant im Gespräch mit der Redaktion über die Öffnung der Gastronomie.

„Es war einfach wie Urlaubsstimmung“, sagt Nikolaos Kotoulas. „Seit 30 Jahren bin ich in der Gastronomie und dass die Leute so viel Lust auf das Essengehen haben, das habe ich noch nie erlebt“, so der Grieche. Es sei aber auch wie im Paradies gewesen am Wochenende, „das Wetter hat gepasst, die Bäume sind grün und „der griechische Wein und Ouzo bringen die Leute in Stimmung“, so Kotoulas.

Die meisten saßen draußen

Auch bei der Gaststätte Reers in Asbeck „war die Resonanz sehr gut“, so Gaststätteninhaber Bernhard Reers. „Die Gäste haben sich gefreut, endlich wieder rauszukommen“, sagt er. Aber auch Familie Reers hat sich auf die Öffnung der Gastronomie gefreut und hatte sich vorbereitet.

Für den Fall, dass es regnen sollte, haben sie hinter der Gaststätte einen Pavillon aufgestellt. Der Biergarten war vor und hinter dem Haus geöffnet. Für Familie Reers ist es bereits das zweite Wochenende mit geöffneter Außengastronomie. Im Inneren hatte sie seit Freitag, 28. Mai, geöffnet, für alle mit negativem Test. „Aber die meisten waren bei dem schönen Wetter draußen. Nur als es später kälter wurde, haben sich ein paar Gäste reingesetzt“, so Reers.

„Was ist das mal wieder schön“

Wie dringend seine Gäste auf die Öffnung gewartet haben, das wurde ihm schnell klar. „Die Gäste hatten Spaß, ich habe so oft gehört ‚was ist das mal wieder schön!‘“, erzählt der Gaststättenbetreiber im Gespräch mit der Redaktion. Ein Gast habe sogar schon lange vor der Öffnung angekündigt, dass er – sobald die Gaststätte Reers öffnen würde – sich den nächsten Tag freinehmen würde. „Aber das musste er nicht, es war ja Wochenende“, sagt Bernhard Reers.

Trotz der großen Freude, dass er wieder Gäste bewirten darf, hat Bernhard Reers aber auch viel Arbeit. Er habe noch nie so viele Fragen von Gästen beantworten müssen. „Wir müssen oft erklären, was man jetzt darf und was nicht“, so der Gaststätteninhaber. „Beispielsweise dürfen bei einem Stammtisch zehn Personen zusammenkommen, aber noch mehr, wenn die dazukommenden Personen geimpft oder genesen sind“, erklärt er weiter.

Bernhard Reers zieht ein positives Fazit, genauso wie seine Berufskollegen. Sowohl die Gäste als auch die Restaurantbesitzer freuen sich, dass wieder alle zusammen das Leben genießen können.

Über die Autorin
Redakteurin
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
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