Julia und Daniel Selker und ihre Söhne Henri und Noah vor dem Haus in der Legdener Bauerschaft Beikelort. Ihr Zuhause hat Daniel Selker so zum Leuchten gebracht, dass es von der Autobahn 31 aus zu sehen ist. © Markus Gehring
Weihnachtshaus

Legdener „Weihnachtshaus“ ist schon von der Autobahn zu sehen

In der dunklen und besinnlichen Jahreszeit kann man schon von der A31 zwischen Gescher und Legden das erleuchtete Haus von Familie Selker in Legden sehen. So weihnachtlich geschmückt ist es.

Im Jahr 2012 zog Familie Selker nach Legden in den Beikelort. Die alte Tenne wurde umgebaut und am Tenenntor der innen liegenden Garage brachte Daniel Selker (39) einen Lichtkranz mit Kunststoff-Tannenzweigen an. Damit fing alles an.

Mittlerweile hängt nicht mehr nur ein Lichtkranz am Tennentor von Familie Selker, denn jedes Jahr kam etwas dazu. „Es gab so viel positive Resonanz nach dem ersten Jahr, und von Jahr zu Jahr wurde es dann mehr“, sagt Daniel Selker.

Jedes Jahr kam mehr dazu

Im zweiten Jahr folgte auf den Lichterkranz dann eine Lichterkette, die entlang des Giebels verlief. Im Jahr darauf kam weiterer Schmuck um die Fenster hinzu, „vor allem an den Kinderzimmern“, erzählt der Legdener.

Auch die hölzerne Terrasse am Haus der Familie Selker ist im Advent stimmungsvoll beleuchtet.
Auch die hölzerne Terrasse am Haus der Familie Selker ist im Advent stimmungsvoll beleuchtet. © Markus Gehring © Markus Gehring

Im Jahr darauf folgte dann eine Lichterkette um die Haustür am Nebeneingang. Und die Scheune wurde auch weihnachtlich gestaltet. Das ging so weiter bis zum vergangenen Jahr. „Dann war es für mich auch genug“, sagt der Familienvater. Es solle ja nicht kitschig aussehen.

Aber so ganz fertig war er dann doch noch nicht, denn am Holzgiebel der Schoppe brachte Daniel Selker in diesem Jahr dann zusätzlich doch noch eine Lichtkonstruktion an, die in Form eines Weihnachtsbaumes gestaltet ist.

24 Meter lange Lichterkette

Dafür hat seine Frau Julia extra eine Skizze auf Papier angefertigt, die der 39-Jährige dann vergrößert und umgesetzt hat. „Dafür kam eine 24 Meter lange Lichterkette zum Einsatz, das passte bis auf die letzten zehn Zentimeter“, sagt Daniel Selker im Gespräch mit der Redaktion. Der Giebel des Hauses zeigt in Richtung Autobahn zwischen Gescher und Legden. „Das sehen jeden Tag bestimmt Tausende von Leute von der Autobahn aus“, schätzt Daniel Selker.

Die Außenkrippe der Familie Selker - auch diese ist mit viel Liebe zum Deail beleuchtet worden.
Die Außenkrippe der Familie Selker – auch diese ist mit viel Liebe zum Deail beleuchtet worden. © Markus Gehring © Markus Gehring

Auch die Söhne von Julia und Daniel Selker, Henri und Noah (vier und drei Jahre alt) freuen sich immer auf das Schmücken des Hauses. „Der ältere hilft schon mit und fragt, was er machen kann“, sagt der Familienvater, und Freude schwingt in der Stimme mit. Wenn die Kinder Besuch bekommen, gibt es jedes Mal eine kleine Führung.

Im Zeitalter der LED sei das Schmücken auch viel einfacher geworden, hat der Legdener festgestellt. Und es ist günstiger, weil der Stromverbrauch durch die Nutzung der energiesparenden Birnen sinkt. Außerdem sagt Daniel Selker zum Ende des Gesprächs: „Es ist ja auch nur einmal im Jahr diese schöne Weihnachtszeit.“

Über die Autorin
Redakteurin
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
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