Legdens Zukunftsprojekt steht die „Reifeprüfung“ erst noch bevor

Dem Zukunftsprojekt in Legden steht erst noch die Reifeprüfung bevor, findet unsere Autorin.
Dem Zukunftsprojekt in Legden steht erst noch die Reifeprüfung bevor, findet unsere Autorin. © Hildebrand-Stubbe
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Da ist wirklich Musik drin: Auf der jetzigen Fläche des Unternehmens Venceremos ließe sich auf rund 13 Hektar Legdens Zukunft gestalten. Mit einem bunten Mix aus Einzelhandel, Gewerbe, Wohnen oder vielleicht auch anderen Nutzungen. Der Einstieg ist gemacht. Die Zentrenmanager Dr. Thomas Hackenfort und Dr. Stefan Hochstadt haben bereits Ideen, was sich dort alles entwickeln ließe.

Großes Entwicklungspotenzial

Die Attraktivität der Fläche mit innerörtlichem Entwicklungspotenzial für die Gemeinde ist schon lange bekannt, war aber bislang nicht verfügbar, da Eigentümer Paul Königsmann an ihr für eigene Zwecke festhielt. Das hat sich jetzt, auch durch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, geändert. Jedenfalls ist er zu Verhandlungen bereit. Das klingt gut und nährt die Hoffnung, dass es was werden könnte mit dem Zukunftsprojekt. Gelutscht ist der Drops aber noch lange nicht. Die „Reifeprüfung“ kommt erst noch!

Bereitschaft hat ihren Preis

Paul Königsmann darf als Verhandlungspartner nämlich nicht unterschätzt werden. Er lässt schon jetzt keinen Zweifel daran, dass seine Bereitschaft, das Gelände und damit den Firmensitz, aufzugeben, ihren Preis hat. Damit verfolgt er die Strategie, die ihm vier Jahrzehnte großen wirtschaftlichen Erfolg beschert hat.

Auf Politik, Zentrenmanager und potenzielle Investoren wartet ein hartes Stück Verhandlungsgeschick und Überzeugungsarbeit. Ein positives Ergebnis käme aber der ganzen Gemeinde zugute.