Mehr Transparenz und Einsparungen durch das Internet

Rats- und Bürgerinformationssystem

LEGDEN. „Auch der Gemeinderat muss mit der Zeit gehen. Wir werden nicht umhin kommen, über kurz oder lang ein solches System anzuschaffen“, stellte Bürgermeister Friedhelm Kleweken vor dem Haupt- und Finanzausschuss klar.

von Von Manfred Elfering

, 10.03.2011, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Genau das erwies sich als der springende Punkt für Sigrid Goßling (SPD): „In einer Zeit, wo wir den Haushalt durchforsten, um irgendwo Einsparmöglichkeiten zu finden, wissen wir nicht, ob das der richtige Zeitpunkt dafür ist.“ Es herrsche in der Sache überhaupt keine Eile, im Haushalt 2011 seien dafür ohnehin keine Mittel vorgesehen, beschwichtigte der Bürgermeister. Die anderen Fraktionen zeigten sich weniger skeptisch, forderten aber auch eine Gegenüberstellung der Kosten und Einsparungen. Die Verwaltung schlug vor, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit der Umsetzung befassen und Angebote einholen soll. Anhand dieser Ergebnisse könne der Rat später über eine mögliche Einführung entscheiden. Das fand allgemeine Zustimmung. Die Fraktionen benannten für die Arbeitsgruppe als Vertreter: Ulrich Hintemann (CDU), Michael Uppenkamp (UWG) und Sigrid Goßling (SPD).

Lesen Sie jetzt