Betty wurde mit einer Schlinge um ihren Hals im Stall gefunden. © Privat
Tierquälerei

Nach Pony-Quälerei in Legden: Pferdepfleger haben Konsequenzen gezogen

In Legden haben Unbekannte vor kurzer Zeit ein Pony gequält. Damit so etwas nicht wieder passiert, haben die Pferdepfleger jetzt Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen.

Tierquälerei scheint immer wieder Thema zu sein, auch in Legden. Ende 2020 hatte jemand Unbekanntes den Familienkater Pumuckl einfach erschossen und in einer Wiese liegen lassen. Im Frühjahr 2021 kam es dann zu einem Fall der Wilderei. Mit einem Kleinkaliber hatten ebenfalls Unbekannte auf ein Reh geschossen. Das verletzte Tier quälte sich und musste erlegt werden.

Vor Kurzem wurde Pony-Dame Betty mit einer Schlinge um den Hals stramm an eine Tränke gebunden. Bei jeder Bewegung zog sich die Schlinge enger um den Hals der 16-jähigen Stute. Nur pures Glück führte dazu, dass sie unverletzt blieb. Nicht einmal trinken konnte das arme Tier, denn die Tränke wurde ebenfalls von Unbekannten zerstört.

Bisher keine Tatverdächtigen

Betty steht im Stall von Andrea Westhoff. „Den Ponys geht es soweit wieder ganz gut“, sagt sie im Gespräch mit der Redaktion. Seit dem Vorfall sei nichts Auffälliges mehr passiert. „Trotzdem habe ich jetzt Kameras installiert“, sagt sie. Sie hofft, dass es bei dem einen Vorfall bleibt.

Auf Nachfrage der Redaktion bei der Kreispolizei Borken, ob bereits Tatverdächtige wegen der Tierquälerei an Pony Betty ermittelt werden konnten, heißt es von Pressesprecher Frank Rentmeister: „Bislang konnte kein Tatverdächtiger ermittelt werden.“

  • Wer noch Hinweise liefern kann, der kann sich an die Kriminalpolizei Ahaus wenden, Tel. 02561 9260.
Über die Autorin
Redakteurin
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
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Laura Schulz-Gahmen

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