Noch reichlich Platz in der Leader-Region

75 Hektar

Noch rund 75 Hektar an unbebauten Potenzialflächen für die Innenentwicklung sind in der Leader-Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ verfügbar. Das hat die mittlerweile abgeschlossene Untersuchung des Planungsbüros Post und Welters aus Dortmund in Sachen regionales Flächenmanagement ergeben.

LEGDEN/HEEK/AHAUS

11.06.2014, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Legden gibt es noch einige unbebaute Flächen.

In Legden gibt es noch einige unbebaute Flächen.

Bei den Gemeinden ist auffällig, dass Heek, Nienborg und Asbeck praktisch keine größeren unbebauten Flächen aufweisen, Legden mit 2,3 Hektar dagegen deutlich mehr. Umgekehrt sieht es bei den Baulücken in den Orten aus: Hier hat Legden mit nur 26 Stück (zwei Hektar) die wenigsten aufzuweisen, Asbeck liegt mit 39 (2,8 Hektar) etwas darüber und Heek mit 96 (6,2 Hektar) haushoch. Den Vogel aber schießt Nienborg ab mit 117 Baulücken auf fast acht Hektar Fläche. Abhilfe ist dort mit dem in Arbeit befindlichen Dorfinnenentwicklungskonzept bereits angestoßen. Neben dem Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten zur innerörtlichen Verdichtung nehmen die Planer vom Büro Post und Welters aber auch klar Stellung, dass es keine Innenentwicklung „um jeden Preis“ geben sollte.

Die Untersuchung ist Bestandteil des Projekts „Regionales Flächenmanagement“, das im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader mit rund 73 000 Euro gefördert wird. Seit 2011 arbeiten die drei Kommunen als „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammen und holten bislang gut eine Million Euro Fördermittel in die Region. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die erneute Leader-Bewerbung, ein entsprechender Wettbewerb startet im Spätsommer. Der Bericht zum Flächenmanagement findet sich auf den Internetseiten der Leader-Region.

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