Meinung

Ob von Hund oder Pferd – Mist bleibt Mist!

Kleinvieh macht auch Mist, Großvieh aber noch viel mehr! Redakteurin Christiane Hildebrand-Stubbe versteht daher den Ärger über Pferdeäppel, weiß aber, dass es keine einfachen Lösungen gibt.
Nach einer Veranstaltung der Pegida auf dem Theaterlatz in Dresden (Sachsen) liegt am 25.01.2015 Pferdemist auf dem Kopfsteinpflaster - die Hinterlassenschaft eines Pferdes der sächsischen Polizeireiterstaffel. Die Pegida-Bewegung (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) hat seine für diesen Montag geplante Kundgebung auf Sonntag vorgezogen. Foto. Foto: Arno Burgi/dpa ++ +++ dpa-Bildfunk +++ © picture alliance / dpa

Da gibt es nichts drumherumzureden: Mist bleibt Mist und hat auf Straßen und Wegen nichts verloren! Wer in einen Haufen tritt, dem ist es egal, ob er von einem Hund oder einem Pferd stammt. Es ist allemal unangenehm und kann im Zweifelsfall sogar eine echte Rutsch-Gefahr darstellen. Für Fußgänger, Rad- und sogar Autofahrer. Erst recht, wenn noch dazu Nässe im Spiel ist.

Gleichbehandlung muss sein

Während die Hundehalter schon länger am Pranger stehen, ist es bei Reitern bislang nicht der Fall. Trotz der Vielzahl an Pferden. Vielleicht auch deswegen, weil Ross und Reiter ein besseres Image haben als Hund und Herrchen. Mit Hundekot düngt schließlich keiner seine Rosen. Das ändert aber nichts daran, dass hier keine Ausnahmen gemacht werden dürfen, sondern Gleichbehandlung gilt: Die Hinterlassenschaft von Hund und Pferd muss schnellstens aus dem Weg geräumt werden. Nur wie ist hier die Frage.

Für seriöse Hundebesitzer ist es ganz normal, beim Gassi-Gehen den K-Beutel dabei zu haben. Für Reiter müsste es ein recht großer Beutel sein, aber machbar ist das. Auch Einmalhandschuh und ein Stück Pappe als Schaufel-Ersatz sind hoch zu Ross kein Problem. Es gibt sogar Profilösungen, die am Sattel zu befestigen sind. Viel wichtiger ist jetzt aber, dass das Problem überhaupt erkannt und darüber geredet wird.

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