Orgel jazzt mit Trompete

Dynamo-Konzert

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Dynamo“ bewegt sich etwas in der Evangelischen Gnadenkirche in Legden. Der engagierte Aktivkreis um das Musikerpaar Helen und Bernhard van Almsick macht es möglich.

LEGDEN

von von Elvira Meisel-Kemper

, 23.08.2011, 14:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das einstündige Konzert entführte die knapp 60 Besucher in die Welt der Musik. Beide glänzten als Solist und als instrumentale Duettpartner. „Das kurze, kleine, freundliche Stückchen“ von Michael Moore, so hatte es van Almsick angekündigt, zeigte, dass die Orgel auch für moderne jazzige Musik einsetzbar ist. Mit der „Intrada“ von Otto Ketting positionierte Waschk einen weiteren zeitgenössischen Komponisten. Zusammen glänzten sie mit dem zweiten Satz aus dem Trompetenkonzert von Joseph Haydn und dem Rondo des französischen Barock-Komponisten Jean-Joseph Mouret. Die Liebe zur Musik und zu ihren Instrumenten sprang auf das Publikum über, das gern mehr gehört hätte. Das Erlebnis der guten Akustik des Sakralraumes förderte die Begeisterung bei den Musikern und den Zuhörern. Spenden flossen reichlich, worüber sich Helen van Almsick und der Presbyter Friedhelm Stöppel freuten. Regen Zuspruch fand auch das Kuchenbuffet, dass einige Frauen der Gemeinde als geselligen Ausklang eines schönen Nachmittags vorbereitet hatten. „Das hat es seit Jahren nicht gegeben“, schwärmte Helen van Almsick über das kulinarische Angebot. Nicht nur diese Idee beflügelt sie und den Aktivkreis, denn allen ist klar, dass sich etwas in und um die Kirche ändern müsse. „Wir wollen das Gemeindeleben beleben. Wir möchten zur Radwegekirche werden, die auf Dauer für Radwanderer ehrenamtlich geöffnet werden soll“, erläuterte sie .

„Ich freue mich, dass hier Kreativität und Fantasie entwickelt werden, wie man den Standort beleben und erhalten kann“, äußerte Ute Lainck-Kuse, die als Presbyterin in Ahaus aktiv ist. „Einige sind heute nicht gekommen, weil sie nicht wollen, dass aus ihrer Kirche ein Konzertsaal wird. Ich persönlich finde das gut. Deshalb bin ich hier“, freute sich Annemarie Popp aus Legden über das gerade Erlebte in ihrer Kirche. 

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