In der Pavillon-Kita in Legden gewöhnen sich aktuell elf Kinder zwischen einem und drei Jahren ein. © Markus Gehring
Provisorische Kita

Provisorische Kita: Noch nicht alles fertig – Kinder leben sich aber ein

In der provisorischen Pavillon-Kita an der Brigidenschule leben sich schon die ersten Kinder ein. Auch wenn wegen Material-Lieferschwierigkeiten noch nicht alles fertig geworden ist.

Die Container an der Brigidenschule wurden umgebaut und umfunktioniert. Sie dienen nun als provisorische Kita, eine Übergangslösung, bis im kommenden Jahr eine neue Kita öffnet. Am Montag, 2. August, war Kita-Start im Provisorium.

Es ist eigentlich nur eine Übergangslösung und so ganz fertig ist die Kita an der Brigidenschule in Legden noch gar nicht, den es fehlen noch ein paar Dinge. Trotzdem ging es Anfang August für elf Kinder zwischen einem und drei Jahren bereits los.

Zuerst aber nur mit Mama und Papa, „denn die Kleinen befinden sich noch in der Eingewöhnungsphase“, erklärt Andrea Strehlau vom Kreissportbund Borken. Sie leitet die Kita Hula-Hoop in Borken und ist vorübergehend auch für die provisorische Kita in Legden zuständig. Anfang kommenden Jahres sollen noch drei weitere Kinder in die Kita kommen.

Eingewöhnung mit Mama und Papa

In der Eingewöhnungsphase sind entweder Mama oder Papa immer noch mit dabei und die Kids kommen auch nur für wenige Stunden in die Kita. Wenn sie sich sicher genug fühlen, um dann allein in der Kita zu bleiben, brauchen die Eltern nicht mehr mitzukommen.

Gemeinschaftsraum: Hier wird fleißig gebaut.
Gemeinschaftsraum: Hier wird fleißig gebaut. © Markus Gehring © Markus Gehring

Im Moment gibt es zwei Etappen in der Kita. In der Ersten kommen die Kinder von 8 bis etwa 10 Uhr, „manche bleiben auch schon etwas länger“, freut sich Andrea Strehlau. Die zweite Etappe geht dann von 10 bis etwa 12 Uhr. Die Kinder in der „neuen“ Kita an der Brigidenschule gehen in die Gruppe „Zwergenstübchen“.

Die Kita selbst hat noch keinen Namen. „Sie soll aber noch einen bekommen“, sagt Andrea Strehlau im Gespräch mit der Redaktion. In der Kita selbst gibt es viele verschiedene Bereiche, auch wenn es sich nur um eine Übergangslösung handelt.

Viele Möglichkeiten im Provisorium

„Wir haben einen Kreativbereich, zwei Ruhe- und Schlafräume, einen Begegnungsraum fürs Klettern und Turnen und einen Gruppenraum mit großem Bauteppich“, sagt Andrea Strehlau. Außerdem gibt es natürlich einen Sanitärbereich mit einer Toilette zum Üben für die Kleinen und einen Wickeltisch.

Wie in anderen Kindergärten auch: Eltern bringen ihre Kids in die Pavillon-Kita.
Wie in anderen Kindergärten auch: Eltern bringen ihre Kids in die Pavillon-Kita. © Markus Gehring © Markus Gehring

„Im Außenbereich fehlen leider im Moment noch ein Sandkasten und ein Spielgerät, drinnen fehlt außerdem noch die Küche“, so Strehlau. Das liege an den derzeitigen Lieferschwierigkeiten einiger Unternehmen. Aber lange soll es angeblich nicht mehr dauern.

So sieht der provisorische Kita-Pavillon von außen aus.
So sieht der provisorische Kita-Pavillon von außen aus. © Markus Gehring © Markus Gehring

Im August 2022, also zum nächsten Kita-Jahr, soll dann der provisorische Kindergarten ausgedient haben. Bis dahin soll ein neuer Kindergarten in Legden stehen, „wo genau ist ja noch nicht klar, das ist eine gute Frage“, sagt Andrea Strehlau.

Derzeit arbeiten vier Fachkräfte in der Kita ohne Namen und eine Hauswirtschaftskraft. Was mit dem provisorischen Kindergarten nach der Nutzung passiert, steht noch nicht fest. Von Seiten der Verwaltung gab es bereits in einer Gemeinderatssitzung im Mai Überlegungen, den Container dann als Flüchtlingsunterkunft oder in der Offenen Ganztagschule zu nutzen.

Über die Autorin
Redakteurin
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
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