Putin und Trump sorgen bei der KFD für Gelächter

KFD Legden

Es war eine gelungene Premiere des neuen Theaterprogramms vor ausverkauftem Saal. Erstmals machten auch acht Kinder mit.

Legden

, 30.01.2019, 19:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Erstmals hatten acht Kinder einen Auftritt und stellten sich mit Gisela Woltering dem Applaus.

Erstmals hatten acht Kinder einen Auftritt und stellten sich mit Gisela Woltering dem Applaus. © Meisel-Kemper

Erstmals wurde das Pfarrheim in Legden von Prominenten der Politszene aus nah und fern überschwemmt. Das war der gelungene Auftakt zur Premiere des neuen Sketchprogramms der Theatergruppe der KFD Legden vor ausverkauftem Saal.

Das „Gipfeltreffen“ sorgte zum ersten Mal für Begeisterung. Hinter den Masken verbargen sich: Ulla Bogenstahl als Angela Merkel, Annette Brörken als Donald Trump, Anja Wissing als Emmanuel Macron, Alina Vögeding als Papst Franziskus, Babsi Heidbrink als Horst Seehofer, Toni Ebbing als Recep Erdoan, Marianne Rudde als Kim Jong-un und Maria Hölscher als Wladimir Putin. Allerdings stand auch politische Prominenz aus der Umgebung auf der Bühne. Michaela Ahlers trat als Martina Schrage auf, Ulla Müller als Jens Spahn und Sandra Schemmer als Friedhelm Kleweken.

Mit vielen Sketchen begeisterten die Theaterfrauen der KFD.

Mit vielen Sketchen begeisterten die Theaterfrauen der KFD. © Meisel-Kemper

Diesmal kam Gustes Mann

Gisela Woltering, die als Moderatorin die Umbauphase zwischen den Sketchen überbrückte, trat dieses Mal nicht als Guste auf. „Meine Frau Guste ist heute krank, so eine Frauensache. Dafür bin ich heute da“, stellte sie sich als Gustes Ehemann Herbert vor. Neu war der Auftritt von acht Kindern im Sketch „Geistlicher Beistand“. Wuselig war es um die Mutter, die versuchte, beim Kinderlärm und ihren tobenden acht Kindern ihrer Hausarbeit nachzugehen.

„Pappilein klärt auf“ kam ebenfalls sehr gut an. Ein Vater nahm in diesem Sketch seinen 28-jährigen Sohn an die Seite, um ihm zu erklären, wie er entstanden sei. Beide hatten einen Sprachfehler, der von den Darstellerinnen herrlich ausgereizt wurde.

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© Meisel-Kemper

Im Sketch „Stammtisch“ trafen sich vier Männer, die mit den Karrieren ihrer Kinder prahlten. Pikiert zeigten sich die Männer allerdings, dass einer damit angab, dass sein Sohn homosexuell sei und ein erfolgreicher Stripper. Auch hier konnte sich das Publikum kaum halten vor Lachen.

„Frieda und Anneliese“ (Michaela Ahlers/Anja Wissing) gehören seit Jahren zum festen Sketch-Programm der Theatergruppe.

„Frieda und Anneliese“ (Michaela Ahlers/Anja Wissing) gehören seit Jahren zum festen Sketch-Programm der Theatergruppe. © Meisel-Kemper

Frieda und Anneliese

Der Sketch mit „Frieda und Anneliese“ (Michaela Ahlers/Anja Wissing) gehört seit Jahren zum festen Sketch-Programm der Theatergruppe. Frieda betätigte den Notalarm bei Anneliese, weil sie die Einladungen zu ihrem 80. Geburtstag schreiben wollte auf dem Computer. Da das „S“ hakte, nötigte sie Anneliese zum sofortigen Kommen. Diese holte sich per Smartphone Ratschläge zur Lösung des Problems. Frieda fuhr den Computer rauf und runter, indem sie mit dem Gerät Kniebeugen vollführte. Dieses falsch verstandene Wundermittel wirkte tatsächlich.

Nach dem abwechslungsreichen Nachmittag mit zehn Sketchen und dem Finale spendeten die Besucher gern für das Zeltlager der Pfarrjungend und für das Kinder- und Jugendhospiz „Balthasar“ in Olpe.

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