Radelnd Grenzraum erkunden

Legden Weiße Buchstaben auf grauem, schwarzen oder manchmal rotem Untergrund lassen in Legden niemanden in die Irre laufen, sondern bestenfalls im Kreis. Manchmal führen die markierten Wanderwege des Verkehrsvereins aber auch in die Ferne - ab diesem Jahr etwa in "Gärten an Dinkel und Vechte".

24.01.2008, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Karten sind markiert, die Beschreibungen geschrieben, die Broschüren in Deutsch und Niederländisch gedruckt - Pättkesfahrer könnten eigentlich schon jetzt starten. Herbert Lenz, Geschäftsführer des Heimatvereins, weiß aber, dass den meisten im Januar noch nicht der Sinn nach mehrtägigen Ausflügen steht. Dennoch lädt er ein, sich bei der Münsterland-Touristik bereits zu informieren.

In Kooperation mit der Stadtinformation Gronau und den Tourismusstellen in Losser und Dinkelland/NL hat der Verkehrsverein des Dahliendorfes die viertägige Tour ausgearbeitet.

Los geht es in Legden. Die ersten Kilometer führen die Radler zu den Schaugärten Schwieters in Holtwick und Wolter in Wehr und weiter an der Egelborg vorbei in Richtung Heek. Dort geht es durch den Stiegenpark in den Klanggarten an der Musikakademie in Nienborg und dann nach Epe. Die nächsten Ziele sind das Landesgartenschaugelände, Losser und Dinkelland/de Lutte. Dort ist das Aboretum, ein Gebiet mit 1000 verschiedenen Baumarten, zu entdecken. Über Bad Bentheim, Ochtrup, Metelen und Asbeck geht es wieder zurück. Übernachtungen sind in Gronau, de Lutte und Metelen geplant.

Zentrale Buchungsstelle ist die Stadtinformation Gronau. Legden und die niederländischen Stellen sind aber sowohl organisatorisch als auch finanziell beteiligt.

Und wem nach der Winterpause die Fahrt zu den deutsch-holländischen Gartenträumen noch zu weit ist, kann ja erst einmal mit den Rundwegen vor der Haustür anfangen - immer den weißen Buchstaben nach. sy-

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