Schweinestall im Beikelort ausgebrannt

600 Ferkel verendet

600 Ferkel sind am Montagabend im Beikelort gestorben. Der Stall war in Brand geraten. Auch der Großeinsatz der Feuerwehr mit vier Löschzügen konnte die Tiere nicht mehr retten. Nun ist die Ursache geklärt.

LEGDEN

von Von Jessica Beck und Manfred Elfering

, 28.10.2013, 19:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch die Drehleiter aus Ahaus kam bei den Löscharbeiten zum Einsatz.

Auch die Drehleiter aus Ahaus kam bei den Löscharbeiten zum Einsatz.

Kurz nach 17 Uhr war bei der Feuerwehr Legden die Meldung „Feuer groß“ eingegangen. Beide Löschzüge aus Legden und Asbeck rückten zu dem Stallbrand im Beikelort aus, Verstärkung kam zusätzlich aus Gescher und Ahaus. „Bei Eintreffen gab es bereits eine massive Rauchentwicklung. Ein Betreten war nicht mehr möglich“, erklärte Klaus Uppenkamp, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Legden, auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Das Feuer war außerdem schon auf ein angrenzendes Maschinengebäude übergegriffen. Zu dem starken Rauch kam noch die Bauweise des Stalles mit Nagelplattenbindung, die zwar stabil sei, wenn nichts passiert, „aber ein Betreten nicht möglich machte“, sagte Uppenkamp. Somit konnte den Ferkeln keiner mehr helfen. Die 600 Tiere starben durch das Rauchgas. Eine Kreisveterinärmedizinerin war ebenfalls auf dem Hof im Beikelort, um die Feuerwehr zu instruieren, was mit den Ferkeln geschehen soll.Schlechte Wasserversorgung vor Ort Zu den erschwerten Bedingungen kam die schlechte Wasserversorgung vor Ort. Deswegen kam die Feuerwehr Ahaus und half im Pendelverkehr mit Löschwasser aus. Auch mit Güllefässern schafften die Feuerwehrleute Wasser heran, um den Brand zu löschen. Bis nach Mitternacht dauerten die Löscharbeiten im Beikelort an, berichtete Uppenkamp. „Eine Brandsichtwache blieb bis 3 Uhr. Um 7.45 Uhr wurden allerdings Glutnester gemeldet, die sich aufgetan hatten“, sagte der Feuerwehrleiter.  

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