Sekundarschule wird die 50er-Marke bei den Schulanmeldungen knacken

mlzSekundarschule Legden-Rosendahl

Die Anmeldezahlen bei der Sekundarschule Legden-Rosendahl steigen wieder. Bei der Namensgebung dagegen hakt es noch, obwohl schon ein passender Name gefunden wurde.

Legden

, 02.03.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erstmals seit mehreren Jahren zeigt die Kurve wieder nach oben – nicht steil, aber immerhin: 49 Anmeldungen liegen für die kommende fünfte Klasse der Sekundarschule Legden Rosendahl vor. „Das bedeutet eine gesicherte Zweizügigkeit“, freut sich Schulleiter Axel Barkowsky. „Und erfahrungsgemäß gibt es immer noch einige Nachzügler.“ Es könne also davon ausgegangen werden, dass die 50er-Marke übertroffen werde.

Abwärtstrend gestoppt

Die Sekundarschule hat damit einen Abwärtstrend gestoppt, denn in den vergangenen Jahren war trotz großer Bemühungen die Anmeldezahl von 57 (2016) über 47 (2017) auf 41 (2018) gesunken – „jetzt bekommen wir wieder mehr Kinder, und das bei gleichen Übergangszahlen aus den Grundschulen“, betont Barkowsky. „Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und vor allem auch ein Resultat der gemeinsamen Anstrengungen des gesamten Lehrerkollegiums ist.“

Eben diesen Einsatz, der sich in vielfältigen Angeboten für alle Kinder und speziell auch die aktuellen Viertklässler und deren Eltern ausdrückt, wissen auch die beiden Bürgermeister von Legden und Rosendahl, Friedhelm Kleweken und Christoph Gottheil, zu schätzen. „Das positive Ergebnis muss man sogar vor dem Hintergrund sehen, dass es in Legden einen schwachen Übergangsjahrgang gibt mit nur zwei Klassen“, sagt Friedhelm Kleweken. Weil bald die geburtenstarken Jahre die Grundschule verlassen werden, bleibt der Legdener Bürgermeister optimistisch: „Unser Ziel ist es, dreizügig zu werden. Das wird uns in den nächsten Jahren auch gelingen.“

Baulich ist was in Bewegung

„Außerdem passiert an beiden Gebäuden an den Standorten in Osterwick und Legden baulich etwas“, verweist Christoph Gottheil auf verschiedene Maßnahmen unter anderem in den Fachräumen. Ebenso wichtig für Friedhelm Kleweken: „Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass die Sekundarschule der Gesamtschule gleichzusetzen ist, wenn auch nur bis Klasse 10.“

„Gute Arbeit zahlt sich am Ende doch aus.“
Axel Barkowsky

Für „gut und beruhigend“ hält Gottheil die Tatsache, bereits vor den möglichen Nachzüglern an der Marke von 50 Anmeldungen kratzen zu können. In den nächsten Tagen gelte es nun, die Schülerströme aus den einzelnen Orten und die zu anderen Schulen genau unter die Lupe zu nehmen. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die gesunde Durchmischung mit Mädchen und Jungen, die eine Hauptschul- oder Realschulempfehlung erhalten haben. „Das“, sagt Gottheil, „ist in den vergangenen Jahren immer gut gelungen.“

Der passende Name für die Schule ist gefunden

Bereits am Dienstag war Axel Barkowsky Gast im Legdener Schulausschuss. Dort zeigte er sich bei einem anderen Thema zuversichtlich: „Wir haben einen Namen gefunden, der sehr gut zu unserer Schule passt“, berichtetet er dem Schulausschuss in der Sitzung am Dienstag.

Doch es hakt. Ob die Sekundarschule Legden-Rosendahl ihn auch tragen darf, ist bislang noch unklar. „Wir bekommen keine Rückmeldung“, erläuterte der Schulleiter. Jetzt habe er in Briefen die Bürgermeister der beiden Gemeinden, Friedhelm Kleweken und Christoph Gottheil, um Unterstützung gebeten. Mit einem eigenen Namen soll das Profil der Schule weiter gestärkt werden. Für die Ausschussvorsitzende Martina Schrage (CDU) stimmt schon vieles: „Sie sind eine innovative, moderne Schule“, sagte sie.

Active Boards in allen Klassenräumen

Alle Klassen an beiden Standorten sind inzwischen mit Active Boards ausgestattet. Sie wurden von einer Schule in den Niederlanden gespendet, mit der kooperiert wird. Doch das bedeutet noch keine Digitalisierung. Auch hier ist die Sekundarschule auf dem Weg und entwickelt ein Medienkonzept. „Die Entwicklung ist rasend“, beschreibt der Schulleiter, dass dies nicht so einfach ist.

Erst einmal, so Axel Barkowsky, werden mit einem Office-Programm ausgestattete Dienstrechner für alle Lehrer angeschafft. Später soll das Programm dann auch den Schülern geöffnet werden. „Unterricht kann so gestaltet werden, dass die Kinder auf Inhalte auch von zuhause über das Internet zugreifen können.“

Tastenschreibkurse für Schüler

Das ist eine Aufgabe für das kommende Schuljahr. Bevorzugt wird eine Zwischenlösung, also ein Notebook, das man als Tablet benutzen kann. „Eine Tastatur ist wichtig für die Schüler“, sagt Barkowsky. Deshalb werden in den sechsten Klassen künftig Tastenschreibkurse angeboten.

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