Die Wege rund um St. Margareta sollen nach Abschluss der Dacharbeiten repariert werden. © Markus Gehring
Kirche

St. Margareta: Nach der Dach-Reparatur ist der Vorplatz an der Reihe

Die Reparaturen am Dach von St. Margareta neigen sich allmählich dem Ende zu. Doch die Arbeiten haben auf dem Kirchvorplatz Spuren hinterlassen, die erst noch beseitigt werden müssen.

Noch wird gearbeitet im Herzen von Asbeck. St. Margareta ist seit einigen Monaten eingerüstet, weil der Dachstuhl an einigen Stellen einer Reparatur bedurfte. „Das war mehr als erwartet“, berichtet Alfred Schenk vom Kirchenvorstand.

Und die Arbeiten an der ehemaligen Stifts- und heutigen Filialkirche von St. Brigida sind eine besondere Herausforderung. Schließlich steht der altehrwürdige Sakralbau im Herzen von Asbeck unter Denkmalschutz. „Nach Vorgaben der Denkmalschutzbehörde und mit viel handwerklichem Geschick“ seien die Arbeiten durchgeführt worden, so durften beispielsweise nur Holzzapfen verwendet werden.

Arbeiten verzögerten sich – wegen Witterung

Neben der Reparatur des Dachstuhls deckten die Handwerker ein neues Dach aus Naturschiefer auf. Das vorherige musste nach 50 Jahren ausgetauscht werden. „Das ist nun fast fertig. Ich hoffe, dass die Arbeiten im September abgeschlossen werden“, so Alfred Schenk weiter. Lediglich die Sakristei müsse noch gemacht werden.

Ursprünglich war Ende Juli für die Fertigstellung der Arbeiten angepeilt gewesen, aber die Witterung hatte für Verzögerungen gesorgt. Neben dem Wetter machte sich auch der Fachkräftemangel bemerkbar. Für die Arbeiten an denkmalgeschützten Gebäuden werden Spezialisten benötigt – die aber sind in diesen Zeiten nicht immer so verfügbar, wie sie gerade benötigt werden.

Hier sind Schäden zu sehen auf den Wegen rund um St. Margareta
Hier sind Schäden zu sehen auf den Wegen rund um St. Margareta. © Markus Gehring © Markus Gehring

Insgesamt ist für die Reparatur des Dachs eine Investitionssumme von 420.000 Euro veranschlagt. Hiervon übernimmt das Bistum 340.000 Euro, während die Kirchengemeinde die restlichen 80.000 Euro trägt.

Die notwendigen Arbeiten auf dem Dach von St. Margareta hatten allerdings einen unerwünschten Nebeneffekt: Die Außenanlagen insgesamt wurden in Mitleidenschaft gezogen. So konnte der Grünwuchs rund um die Kirche seit einem Jahr nicht gepflegt werden. Auch der rote Schotter auf den Wegen muss von Unkraut befreit werden.

Pflaster in Mitleidenschaft gezogen

An einigen Stellen muss zudem das Pflaster ausgebessert werden. Die Handwerker auf dem Dach waren mit schwerem Gerät im Einsatz, das hat Spuren hinterlassen. Hierfür sind im Haushalt der Gemeinde 20.000 Euro angesetzt. Eine eigens engagierte Firma soll sich schon bald um die Nacharbeiten auf dem Kirchhof kümmern.

„Ich hoffe, dass wir Ende September durch sind“, betont Alfred Schenk. „Derzeit sieht es derzeit ja baustellenbedingt nicht so schön aus.“ Aber wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich auch Späne.

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