Start für Bauarbeiten verschoben

Legden Keine Spur von Baggern, Raupen und anderem Baugerät auf der Hauptstraße, und das seit mehr als einer Woche: Die größte Baustelle im Legdener Ortskern seit Jahren lässt auf sich warten - mindestens noch bis Ende dieser Woche.

24.09.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Bombenfund in Münster bremst die 600 000 Euro teure Erneuerung der maroden Kanalisation unter der Hauptstraße aus. "Die Kolonne, die bei uns tätig werden soll, wurde dadurch unplanmäßig aufgehalten", erläutert Bauamtsleiter Dirk Wientges. Das sei bedauerlich, aber eben nicht vermeidbar. Wann geht es nun endlich los? Wientges gibt sich optimistisch: "Voraussichtlich Ende dieser Woche."

Der Bauleiter der von der Gemeinde beauftragten Tiefbaufirma Helming aus Wietmarschen will sich da noch nicht ganz festlegen: "Vielleicht, wenn das jetzt in Münster alles klappt", so Gerd Boll. Wenn nicht, werde "die nächste Kolonne, die frei wird" in Legden eingesetzt. Und das sei Mitte nächster Woche der Fall.

Pause ab 30. November

Ob Freitag oder Mittwoch - fest steht, dass der Start der Großbaustelle eine rund zweiwöchige Verspätung hat - und das bei einem sehr eng gesteckten Zeitplan. "Am 30. November ist erst einmal wieder Schluss bis Anfang/Mitte Januar", zitiert Bauamtsleiter Wientges die erzielte Vereinbarung mit den Anliegern, den Geschäftsleuten und Dienstleistern im Ortskern.

Weihnachtsgeschäft

Die sieht vor, dass das Weihnachtsgeschäft möglichst ungestört von den Bauarbeiten direkt vor der Haustür laufen kann - sowohl während der Adventszeit als auch in der Umtauschphase nach den Feiertagen. Dabei handelt es sich um mehr als nur einen Wunsch der Geschäftsleute: Für den gehobenen Ausbau des oberen Bauabschnitts mit Pflasterung greifen sie selbst in die Tasche und zahlen die Hälfte der Mehrkosten in Höhe von 75 000 Euro (Münsterland Zeitung berichtete).

Nicht nur die Bagger lassen auf sich warten, auch die Beschilderung für das von der Initiativgruppe der Anlieger ausgearbeitete Parkleitsystem während der Bauphase (Münsterland Zeitung berichtete). Sobald sich die erste Schaufel in den alten Asphalt grabe, würden die Schilder aber stehen - und auch über die Bauphase hinaus stehen bleiben, versichert Josef Völker von der Initiativgruppe.

Sorgen, dass der eng gesteckte Zeitplan nicht eingehalten werden könne, brauche sich niemand zu machen, sind sich derweil Bauamtsleiter und Bauleiter einig. sy-

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