Stummfilmklassiker Nosferatu trifft auf Asbecker Spökenkiekereien

Stummfilmkonzert

„Geschichten aus dem Nebel“ verspricht der Heimatverein Asbeck. Im Dormitorium kommt es zu einer „Symphonie des Grauens“. Dazu tragen auch Geschichtenerzähler der Region bei.

Asbeck

, 12.11.2019, 18:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stummfilmklassiker Nosferatu trifft auf Asbecker Spökenkiekereien

Bei „Geschichten aus dem Nebel“ geht es am Freitag, 15. November, um Spökenkiekereien und Nosferatu. © Veranstalter

Stummfilmhorror erwartet die Besucher am Freitag, 15. November, im Dormitorium Asbeck. Der Heimatverein und „Schwarz-weiss ist die bessere Farbe“, die Plattform für außergewöhnliche Filmkonzerte an ungewöhnlichen Orten in Münster und im Münsterland, lädt um 20 Uhr ein zu „Geschichten aus dem Nebel“. Und das Beste: Der Eintritt ist frei.

Münsterländer Spökenkiekereien treffen in den Stummfilmkonzert auf Nosferatu. Bei Häppchen und Getränken können sich die Besucher auf schönste Weise gruseln. Da ist zum einen der unheimliche Stummfilmklassiker von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922. Er gilt als einer der ersten Vertreter des Horrorfilms.

Spezialband für Spezialeffekte

Begleitet wird der Film „Nosferatu“ live von „this honourable fish, „der Spezialband für Spezialeffekte und dem Hang zum Drownigen und Beseelten“, so die Ankündigung. Anja Kreysing und Helmut Buntjer spielen „Akkordeon und Posaune mit Elektronik auf bisher ungehörte Weise.“

Zum anderen wollen Geschichtenerzähler aus dem Raum Asbeck für wohlige Schauer und jede Menge Spaß sorgen. Sie erzählen düstere Geschichten, Dönekes und Vertellskes aus der dunklen Seite des Münsterlandes. Sie werden, so Bernhard Laukötter, Vorsitzender des Heimatvereins, alte Geschichten ins Gedächtnis rufen, die sich vom Spannungsfaktor her mit jeder modernen Gruselgeschichte messen können. Das kommt bei Besuchern des Stiftsdorf an, so kann Laukötter berichten. So sind zurzeit die Fackelwanderungen sehr beliebt, die an geschichtsträchtige Orte des Dorfes führen.

Graf Orlok liebt Ellen

„Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ fußt auf Bram Stokers Roman „Dracula“. Murnau schuf damit 1922 eines der wichtigsten Werke in der Weimarer Zeit. Max Schreck als Graf Orlok (Vampir Nosferatu), Gustav von Wangenheim als Thomas Hutter und Greta Schroeder als dessen Frau Ellen, zu der Graf Orlok in Liebe entbrennt, spielen in diesem frühen Horrorfilm.

Lesen Sie jetzt