UWG will Auslagerung des Legdener Abwasserwerks prüfen und stellt Antrag

Gemeindewerke Legden

Der Coronavirus hat auch das politische Leben in Legden ausgebremst. Jetzt geht es wieder los. Zum Auftakt ist das Abwasserwerk Thema. Die UWG will prüfen, ob es ausgelagert werden kann.

Legden

, 17.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kläranlage in Legden: Die UWG will jetzt über einen interkommunalen Abwasserverband sprechen.

Die Kläranlage in Legden: Die UWG will jetzt über einen interkommunalen Abwasserverband sprechen. © Ronny von Wangenheim

Am 9. März hat der Gemeinderat in Legden zuletzt getagt. Danach wurden die Sitzungen der politischen Gremien verschoben. Erst jetzt geht es wieder los. Bevor am Montag, 22. Juni, Bauausschuss und Gemeinderat tagen, kommen am Mittwoch, 17. Juni, zwei Gremien zusammen, beide im Haus Weßling.

Um 18.30 Uhr tagt der Betriebsausschuss der Gemeindewerke Legden mit elf Mitgliedern unter Vorsitz von Christoph Behrendt-Richter (UWG). Ein Thema ist der Jahresabschluss der Gemeindewerke Legden für das Jahr 2017. Er endet laut Vorlage der Verwaltung mit einem Überschuss.

Jetzt lesen

Interessanter dürfte es beim Punkt 4 werden, einem Antrag der UWG-Fraktion zur Abwasserbeseitigung. Sie möchte die Gründung eines interkommunalen Abwasserverbandes des öffentlichen Rechts zum Thema machen.

Beitrittsmöglichkeit zum Lippeverband soll geprüft werden

Die Verwaltung, so der Antrag, soll prüfen, wie die Beteiligung der Gemeinde an einem solchen Verband möglich ist. Damit verbunden wäre die Auslagerung und Übertragung des Betriebszweigs Abwasserwerk. Geprüft werden soll außerdem, ob eine Beitrittsmöglichkeit zum Lippeverband mit anderen Kommunen des Kreises Borken besteht.

Um 17 Uhr tagt der Rechnungsprüfungsausschuss mit seinen fünf Mitgliedern und unter Vorsitz von Berthold Langehaneberg (CDU). Hier geht es vor allem um Berichte aus der Verwaltung.

Lesen Sie jetzt