Wemhoff fährt mit seinem Unimog Rallye

27.06.2008, 20:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Alfred Wemhoff (l.) und Dieter Pohlmann. </p>

<p>Alfred Wemhoff (l.) und Dieter Pohlmann. </p>

Legden "Ein bisschen verrückt muss man schon sein, um das zu machen, was wir vorhaben", sagt Alfred Wemhoff und lächelt. Der Legdener startet zusammen mit Dieter Pohlmann aus Billerbeck am Sonntag bei der Rallye Dresden-Breslau: Europas größter Off-Road-Rallye. Mit einem 280 PS starken Unimog, der eigens für die Rallye um- und aufgerüstet wurde, begeben sich die beiden Männer auf die insgesamt 1200 Kilometer lange, in sieben Etappen zu fahrende Strecke, von der schon jetzt fest steht: Sie wird Mensch und Maschine an ihre Grenzen bringen.

Der Weg ist beschwerlich: Von Dresden nach Breslau geht es nur durch unwegsames Gelände. Die Passagen sind mal matschig, mal sandig, Wassergräben, Hohlwege, steile Kuppen stellen weitere Herausforderungen dar. Fahrkünste sind ebenso gefragt wie Navigationstalent und die Fähigkeit, am Ende eines nervenaufreibenden und kräftezehrenden Tages die schlimmsten Fahrzeugschäden zu reparieren: ein echtes Abenteuer, von dem Unimog-Fan Alfred Wemhoff schon lange geträumt hat.

Vor einem Jahr schmiedete er mit Pohlmann, den er auf einem Unimog-Treffen kennen gelernt hatte, den Plan mitzufahren. Wemhoffs Fahrzeug musste für die Extrem-Tour präpariert werden: neue Räder, besondere Stoßdämpfern, neue Beleuchtung und einer Seilwinde. Auf der Ladefläche erhielt der gar nicht schnittige Rennwagen eine Schlafkabine, denn die Offroad-Fahrer werden sich am Ende eines langen Tages nicht in einem Hotelbett ausruhen können: "Outdoor pur", lächelt Wemhoff.

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