Der Wirtschaftsweg LE-50 in Legden ist bereits seit November 2020 gesperrt. © Markus Gehring
Wirtschaftsweg

Wirtschaftsweg LE-50 für Durchgangsverkehr bald wieder geöffnet

Seit Mitte November ist der Wirtschaftsweg LE-50 im Gewerbegebiet Neue Mühle für Durchgangsverkehr gesperrt, wegen Straßenarbeiten. Die Gemeinde Legden will ihn schon bald wieder öffnen.

Der Wirtschaftsweg LE-50 in Legden ist derzeit noch gesperrt, weil dort Rasengittersteine eingesetzt wurden. In der Gemeinderatssitzung kam am Montag, 25. Januar, die Frage auf, ab wann die Straße wieder befahrbar sein wird. Bauamtsleiter Helmut Schiermann hat sich am Mittwoch, 27. Januar, die Situation vor Ort angesehen.

Schnelle Reaktion auf Bürgeranfrage

Ulrich Bogenstahl hatte im Interesse der Anlieger und umliegenden Gewerbetreibenden entlang des Wirtschaftsweges Nummer 50 nach einem möglichen Ende der Baustelle gefragt. Er verstehe zwar, dass es wegen Corona keine Bürgerversammlung geben könne, aber er regte an, dass man vielleicht trotzdem ein Treffen in kleiner Runde mit Anliegern vor Ort planen könne, damit man zusammen schauen könne, was möglich ist.

Bauamtsleiter Helmut Schiermann versprach bei dem zuständigen Ingenieurbüro nachzufragen und einen Termin zur Abnahme zu machen. Gesagt, getan. Denn nur wenige Tage nach der Ratssitzung traf sich Helmut Schiermann mit dem zuständigen Ingenieurbüro Kettler und Blankenagel und der ausführenden Straßenbaufirma Siering zu einem Termin vor Ort.

Durchfahrt ab 15. Februar wieder möglich

Am 18. November 2020 war Baubeginn an der Verlängerung der Straße Neue Mühle, die in die Straße Wehr führt. Dort wurden Rasengittersteine an den Seiten des Wegs eingesetzt. Sie dienen der dauerhaften Befahrbarkeit unter Belastungen. Außerdem kann durch sie hindurch Rasen wachsen, sodass sie zur Begrünung beitragen.

Gewerbetreibende wie die Firma Bogenstahl und überwiegend landwirtschaftliche Betriebe werden seit Baubeginn durch die Sperrung des Wirtschaftswegs beeinträchtigt. Erfreulich für sie ist daher die Aussage von Helmut Schiermann: „Ein Ende der Arbeiten ist für den 15. Februar 2021 geplant.“

Ab dann soll die Durchfahrt wieder möglich sein. Bis dahin müssen noch Hohlräume und Fugen mit Substrat gefüllt werden. Das gehe vermutlich aber erst übernächste Woche, aufgrund der derzeitigen Wetterverhältnisse.

Nicht beidseitig befahrbar

Trotzdem müssten sich die Rasengittersteine noch setzen und die Begrünung wachsen. Letzteres sei aber unter diesen Witterungsbedingungen schwierig. Eine beidseitige Befahrung werde es ab dem 15. Februar aus genannten Gründen noch nicht geben.

Für beide Fahrbahnseiten wird es deshalb eine 30-Stundenkilometer-Regelung geben. Zusätzlich sollen Schilder aufgestellt werden, die auf unbefestigte Seitenstreifen hinweisen.

Und: „Alle 50 Meter werden Baken aufgestellt, sodass Autofahrer sich gegenseitig ausweichen müssen“, so Schiermann. Es wird regelmäßige Kontrollen geben, ob die Baken noch stehen.

Über die Autorin
Redakteurin
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
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Laura Schulz-Gahmen

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