Agentur für Arbeit

Arbeitslosenquote von Pandemie unbeeindruckt: Krisen-Phase überwunden

Die Pandemie kann dem Arbeitsmarkt in Castrop-Rauxel offenbar nichts anhaben. Es gibt mehr offene Stellen als Bewerber. Die Lage entwickelt sich besser als in vielen Nachbarstädten.
Die Dachdecker haben Probleme, Holz für ihre Arbeit zu bekommen. Hier wird aber ein Dach erneuert, und offene Stellen im Handwerk gibt es laut Agentur für Arbeit auch wieder genug. © Tobias Weckenbrock

Von Sommerflaute keine Spur: der Arbeitsmarkt in Castrop-Rauxel zeigt sich unverändert auf Erholungskurs, heißt es aus der Agentur für Arbeit am Widumer Tor. Die Agentur für Arbeit meldet für die Europastadt im Juli eine Arbeitslosenquote von 7,4 Prozent. Gegenüber Juni sinkt die Quote nochmals um 0,1 Prozentpunkte, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 1,5 Prozentpunkte.

So waren im Juli 4482 Menschen in Castrop-Rauxel arbeitslos gemeldet, 73 weniger als im Juni und sogar 576 weniger als im Juli 2020. „Damit erholt sich der Arbeitsmarkt in Castrop-Rauxel im Vergleich zu den anderen Städten im Vest am schnellsten“, berichtet Christian Potthast, stellvertretender Geschäftsstellenleiter der örtlichen Agentur.

„Der Arbeitsmarkt ist nach dem Einschnitt durch die Pandemie auf Erholungskurs. Die Unternehmen, die Mitarbeiter während der Flaute durch Kurzarbeit halten konnten, sind heute klar im Vorteil“, so Potthast.

Auswertungen der Arbeitsagentur bestätigen, dass nach dem Einbruch in vielen Branchen mehr offene Stellen als Bewerber gemeldet sind. „Im letzten Sommer war es auch im Handwerk schwierig, eine Stelle zu finden.“

Die weitere Entwicklung hängt auch von möglichen Einschränkungen durch die erneute Ausbreitung des Coronavirus ab. „Wir konnten aber im Juli einen Zugang von 107 neuen offenen Stellen verzeichnen“, so Potthast.

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