Coronavirus

Corona-Pandemie in Castrop-Rauxel auf Pause – Kaum ein Kind wird schwer krank

Keine Toten, wenige Krankenhaus-Fälle und immer weniger Infizierte: Die Corona-Pandemie steht in Castrop-Rauxel derzeit auf Pause. Die Zahlen sind seit mehreren Tagen schon blendend.
Auch in der Dortmunder Kinderklinik gab es Kinder mit PIMS. © picture alliance / dpa

Die Inzidenz in Castrop-Rauxel ist weiter im freien Fall: Sie sank am Mittwoch (22.9.) auf 27,4 (von 32,8 am Vortag). Vor einer Woche lag sie noch bei 88,9. Besser sind die Werte im Kreis RE (insgesamt 72,2) nur in Haltern am See (18,5).

In Castrop-Rauxel gelten 76 Personen als infiziert und noch nicht genesen. Die Infizierten kommen vor allem aus der Altersgruppe der Unter-20-Jährigen: Kreisweit wurden in den vergangenen sieben Tagen 189 Menschen aus dieser Altersgruppe Kinder/Jugendliche infiziert. Das sind 43 Prozent aller 443 Menschen, die nachweislich neu infiziert wurden. Zum Vergleich am anderen Ende des Altersspektrums: Unter den älteren Menschen (Ü60) waren es nur 41 Personen.

Eine Neuinfektion in Castrop-Rauxel im Vergleich zum Vortag, nur 20 in den vergangenen sieben Tagen: Die Zahlen sind stabil auf niedrigem Niveau. Nur drei Intensivbetten im Kreis Recklinghausen sind derzeit durch Covid-19-Patienten belegt. In Krankenhäusern liegen insgesamt 22 Patienten wegen eines Corona-Infekts.

Quoten der Klinik-Patienten gehen weit auseinander

Von den Menschen unter 30 Jahren, die sich mit Corona infizieren, landeten kaum Erkrankte in Kliniken: Von den nachweislich erkrankten Kindern unter zehn Jahren musste ein Prozent im August im Krankenhaus behandelt werden. Genauso hoch lag die Quote bei den 10- bis 19-Jährigen, bei den 20- bis 29-Jährigen bei zwei Prozent. Bei den 70- bis 79-Jährigen und 80+-Jährigen mussten rund 40 Prozent der Infizierten ins Krankenhaus.

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