Coronavirus

Coronavirus: Zwei neue Todesfälle in Castrop-Rauxel, Inzidenz steigt

Zwei neue Todesfälle in Castrop-Rauxel zeigen, dass die Coronagefahr noch längst nicht gebannt ist. Am Donnerstag ist auch die Inzidenz wieder leicht gestiegen. Der Kreis hat bessere Zahlen.
© Martin Klose

Die aktuellen Zahlen, die der Kreis Recklinghausen veröffentlicht, enthalten viele gute Nachrichten. Doch auf der anderen Seite fordert das Coronavirus in Castrop-Rauxel zwei neue Todesopfer. Zwei Männer im Alter von 70 und 71 Jahren sind gestorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 76 Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxeler an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Insgesamt meldet der Kreis sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Außer den beiden Castrop-Rauxelern sind in Dorsten eine 94-jährige Frau, in Gladbeck ein 80-jähriger Mann und eine 88 Jahre alte Frau gestorben, in Haltern am See eine 90-jährige Frau und in Recklinghausen ein 67 Jahre alter Mann.

21 neue Coronafälle wurden in der Stadt an einem Tag registriert. Am Mittwoch waren es nur 7. Gesunken ist die Zahl der Castrop-Rauxeler, die akut mit dem Coronavirus infiziert sind. Es sind 229 Menschen, 10 weniger als am Mittwoch. Damit steigt die Gesamtzahl auf 3817. Von ihnen gelten 3512 wieder als gesund.

Inzidenz im Kreis Recklinghausen fällt weiter

Die Inzidenz in der Europastadt ist wieder gestiegen. Am Mittwoch lag sie bei 81,8, am Donnerstag bei 85,9. Damit liegt Castrop-Rauxel nach Herten mit 114,8 auf Platz 2 in der Liste der Städte im Kreis. Waltrop ist dagegen mit 6,8 bereits einstellig. Zum Vergleich: NRW liegt mit 75,1 höher.

Im Kreis insgesamt ist die Inzidenz weiter gefallen. Das Landeszentrum für Gesundheit meldet einen Wert von 61,7. Die 50 als nächster entscheidender Grenzwert ist in Sichtweise. Und an den für Freitag vorgesehenen Lockerungen, wenn die Bundesnotbremse fällt, ändert sich auch nichts.

40 Prozent der Menschen im Kreis wurden mindestens einmal geimpft

Bei den Impfzahlen hat der Kreis alle Zahlen bis 18. Mai registriert. Demnach sind 245.490 Menschen im Kreis geimpft, 72.105 haben bereits die zweite Impfspritze gesetzt bekommen. Damit sind 40,0 Prozent der Menschen im Kreis geimpft, 11,7 Prozent vollständig.

In den Krankenhäusern im Kreis werden aktuell 21 Menschen in Intensivstationen behandelt, neun von ihnen werden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Betten liegt bei 44 und damit bei 22,7 Prozent.

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