Tod und Trauer

Darum wehen die Flaggen in Castrop-Rauxel am Freitag auf Halbmast

Am Freitag wehen auf Anordnung des Innenministers die Flaggen vor zahlreichen Gebäuden in NRW auf Halbmast. Grund dafür ist der Tod eines bekannten Politikers.
Als Zeichen der Trauer um den Politiker Ulrich Schmidt hat NRW eine landesweite Trauerbeflaggung angeordnet. © Archiv Ruhr Nachrichten

Um ein Zeichen der Trauer zu setzen werden die Flaggen vor vielen Gebäuden in NRW an diesem Freitag (8.10.) auf Halbmast wehen. Die Trauerbeflaggung hat Innenminister Herbert Reul landesweit in Gedenken an Ulrich Schmidt angeordnet.

Schmidt war am 29. Juli 2021 im Alter von 79 Jahren gestorben. Der Sozialdemokrat war von 1995 bis 2005 Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags. „Ulrich Schmidt zeichnete vor allem sein harmonisches Wesen aus. Das war es auch, was ihn so für das Amt des Landtagspräsidenten qualifizierte“, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty.

Der frühere Landtagspräsident Ulrich Schmidt ist im Juli 2021 gestorben. Hier ein Bild von 2005.
Der frühere Landtagspräsident Ulrich Schmidt ist im Juli 2021 gestorben. Hier ein Bild von 2005. © picture-alliance/ dpa/dpaweb © picture-alliance/ dpa/dpaweb

Schmidt hat eine lange politische Karriere hinter sich. 30 Jahre lang, von 1975 bis 2005, war er Landtagsabgeordneter. Währenddessen arbeitete er auch noch von 1975 bis 1995 als Bürgermeister in seiner Heimatstadt Wetter an der Ruhr.

Trauerbeflaggung folgt Ritual

Eine Trauerbeflaggung kann vom Innenminister des Bundes oder eines Landes angeordnet werden, wenn um eine Person getrauert wird oder eines vielbeachteten Ereignisses gedacht wird. Dabei folgt die Trauerbeflaggung einer strikten Vorgehensweise. So wird die Fahne zuerst ganz hochgezogen, bevor sie auf Halbmast gesetzt wird.

Flaggen, die nicht auf Halbmast gesetzt werden können, werden mit schwarzen langen Bändern versehen, sogenanntem Trauerflor. Symbolisch stehen sie für den Fall von Tränen.

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