Hier geht es in das Gebäude für die fünften Klassen der neuen Gesamtschule in Ickern. © Ronny von Wangenheim
Meinung

Gesamtschule: Die Übergangslösung ist ein Gewinn für die Schüler

Die neue Gesamtschule in Ickern wird nicht rechtzeitig zum Schulstart fertig. Das ist eine Meldung, die Eltern alarmiert. Unsere Autorin findet, dass die Stadt eine gute Lösung gefunden hat.

Innen und außen wird in der neuen Gesamtschule gearbeitet. Dass die Renovierung nicht ganz planmäßig läuft, überrascht niemanden, der mit Bauvorhaben zu tun hat. Für die Eltern könnte sich diese Nachricht aber sogar als positiv erweisen.

Man stelle sich vor: Ein riesiges Gebäude, bereit, irgendwann einmal neun Jahrgänge und viele Hundert Schüler aufzunehmen. Darin müssten sich nun 112 Schüler zurechtfinden, die von verschiedenen Grundschulen auf die Gesamtschule wechseln und ohnehin mit vielem Neuem konfrontiert werden. Da erweist sich die Lösung, die die Stadt jetzt gefunden hat, sogar als die bessere.

Ein eigenes Gebäude für alle fünften Klassen, dazu Sekretariat, Lehrer und Schulleitung, das bringt nicht nur kurze Wege, sondern auch ein sicheres Umfeld für die Kinder. Von hier aus können sie den Rest der Schule erobern.

Villa Kunterbunt zog rechtzeitig aus

Ob es ein Zufall ist, ob sich alles gut gefügt hat oder sogar vorausschauend geplant wurde: Wie gut, dass die Villa Kunterbunt vor Kurzem ausziehen und in ihre alten Räume zurückkehren konnte. So ist jetzt Zeit, die Räume gemäß dem Konzept einer „Bewegten Schule“ einzurichten.

Nichts ist haltbarer als ein Provisorium: Dieser Spruch könnte sich hier mal im positiven Sinn bewahrheiten. Das Nebengebäude, gebaut 1997, nicht nur für wenige Übergangswochen, sondern gleich für das ganze Schuljahr zu nutzen, ist sinnvoll. Und herauszuhören ist bereits, dass auch künftige Fünftklässler hier starten werden.

Über die Autorin
Redakteurin für Castrop-Rauxel und den Dortmunder Westen

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