Coronavirus

Inzidenz fällt weiter: Für Castrop-Rauxel wird das am Montag wichtig

Gute Nachrichten gibt es am Freitagmorgen vom Kreis. Die Inzidenzen fallen weiter – und das deutlich. Castrop-Rauxel liegt jetzt bei 155,4. Noch wichtiger für den Alltag ist der Kreiswert.
© Martin Klose

Überall im Land fallen die Inzidenzwerte, weniger Menschen stecken sich neu an. In Castrop-Rauxel wurden an einem Tag 13 neue Infektionen gezählt. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 3679. Davon sind 3272 wieder als gesund registriert. Es gibt 73 Todesfälle. Aktuell infiziert sind 334 Menschen. Weder in der Europastadt noch im Kreis sind neue Todesfälle dazugekommen.

Wichtig für das tägliche Leben sind die Inzidenzen. Castrop-Rauxel führte lange die Liste der Städte im Kreis an. Inzwischen liegt die Europastadt auf Platz 3 mit einer Wocheninzidenz von 155,4. Am Vortag lag sie noch bei 189,5.

Am höchsten ist die Inzidenz in Gladbeck mit 214,3 und Recklinghausen mit 167,9, am niedrigsten in Haltern mit 31,7. Die Stadt am See hat damit sogar schon den Grenzwert von 35 unterschritten, bei dem generell wieder alles geöffnet werden kann. Doch entscheidend sind die Kreiszahlen.

Inzidenz im Kreis liegt bei 128

Und auch im Kreis Recklinghausen ist die Inzidenz gefallen. Der Kreis selbst meldet eine Inzidenz von 133,8, das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) sogar eine Inzidenz von 128. Damit liegt sie jetzt fünf Tage in Folge unter 150. Am übernächsten Tag kann es dann im Einzelhandel wieder Lockerungen geben. Click & Meet wird wieder möglich. Damit es so kommt, muss der Kreis allerdings noch eine Allgemeinverfügung des Landes abwarten.

Ein Blick in die Krankenhäuser im Kreis: 107 Covid-19-Patienten werden dort behandelt. 28 von ihnen, das meldet auch das DIVI-Intensivregister, liegen in Intensivstationen. Von ihnen müssen 13 invasiv beatmet werden. Es gibt 29 freie Betten auf den Intensivstationen.

Und es wird weiter geimpft: Bis einschließlich 5. Mai wurden 195.793 Menschen geimpft. 47.464 haben bereits die zweite Impfdosis bekommen. Die Impfquote liegt damit bei 31,9 Prozent. Dabei werden die Ärzte immer wichtiger. Zwar wurden die meisten Impfdosen im Impfzentrum in Recklinghausen gesetzt: 120.089. Aber die Ärzte liegen inzwischen bereits bei 62.978 Impfdosen, ihr Anteil wird immer größer.

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