Nicht mehr gut zu erkennen: Eine dichte, grüne Hecke umgibt dieses Verkehrsschild in Merklinde. © Natascha Jaschinski
Verkehr

Ist das das am schlechtesten zu erkennende Verkehrsschild Castrop-Rauxels?

Es dürfte zu den Verkehrsschildern gehören, die in ganz Castrop-Rauxel am schlechtesten zu erkennen sind: Ein Schild in Merklinde ist von einer Hecke umwuchert. Das darf so nicht sein, sagt der EUV.

Radfahrer und Fußgänger, die von der B235 auf die Gerther Straße Richtung Bochum abbiegen, können fast nur erahnen, was hier für sie gilt: Der Gehweg ist geteilt, links sollen Radfahrer lang, rechts Fußgänger laufen.

Doch vor allem die rechte Seite des Schildes, die eine Frau mit Kind an der Hand zeigt, ist kaum noch auszumachen: Denn um sie herum wächst eine dichte, grüne Hecke, die etwa die Hälfte des Schilds verdeckt.

Ein Zustand, der so nicht bleiben kann, stellt der Stadtbetrieb EUV auf Anfrage klar. Und er fordert zum Handeln auf: „In diesem konkreten Fall muss der Anwohner/Eigentümer die Hecke zurückschneiden, so dass das Schild gut erkennbar ist“, sagt EUV-Sprecherin Sabine Latterner.

EUV sagt: Die Hecke muss geschnitten werden

Der EUV würde in einem solchen Fall den Eigentümer anschreiben und ihn auffordern, „dafür Sorge zu tragen, dass das Verkehrszeichen deutlich erkennbar ist“. Sprich: Die Hecke muss zurückgeschnitten werden.

Laut Sabine Latterner komme es „regelmäßig, aber nicht übermäßig häufig“ vor, dass der EUV sich an Eigentümer wenden müsse, damit diese für freie Sicht auf Schilder sorgen. Meist scheint das zu klappen. Denn den nächsten Schritt müsse der EUV nur „höchst selten“ gehen, heißt es: Reagiert der Besitzer nicht, komme noch eine sogenannte Ersatzvornahme in Betracht, so Latterner. Das bedeutet: Der EUV schneidet das Schild frei und stellt die Kosten in Rechnung.

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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Natascha Jaschinski

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