In Ickern wurde vor kurzem eine Kastanie gefällt. © Volker Engel
Diskussion

Kastanienbaum wird gekappt: Viele Menschen in Ickern sind verärgert

In Castrop-Rauxel Ickern wurde ein Kastanienbaum gefällt, besser gesagt gekappt, das sorgt auf Facebook für Diskussionsstoff. Die Stadt Castrop-Rauxel hat sich dazu jetzt geäußert.

In Castrop-Rauxel Ickern wurde vor Kurzem eine Kastanie gekappt. Das sorgt bei Facebook für Diskussionsstoff. Die Stadt hat sich zu der Fällung geäußert und den Grund dafür genannt.

Diskussionen und Vermutungen auf Facebook

Auf der Social-Media Plattform Facebook diskutieren Nutzer bereits über die Fällung. So schreibt eine Nutzerin entrüstet „Ich frage mich, wer diese Verstümmelung einer wunderbaren großen Kastanie genehmigt hat. Sie dürfen dieses Lebewesen nicht töten, also verstümmeln sie es.“

Eine andere Nutzerin vermutet, dass die Kastanie krank ist. „Aber ich weiß, dass sehr viele Kastanien sehr krank sind. Und dass teilweise ihre Äste befallen sind und jederzeit abbrechen können. Dann werden sie geschnitten, um Menschen zu schützen.“

Grund für die Baumkappung ist keine Krankheit

Doch der Grund ist laut Pressesprecherin Uta Stevens ein ganz anderer. Der Baum sei nämlich Privateigentum und da sich der Kastanienbaum näher als vier Meter zu einem Gebäude befand, greife hier die Baumschutzsatzung nicht. Daher könne der Eigentümer den Baum fällen, wenn er das will.

Dennoch sind Kastanienbäume in Deutschland vom Aussterben bedroht. Denn Miniermotten und das Pseudomonas-Bakterium setzen den Bäumen zu. Die sind in Ickern aber nicht der Grund für das Kappen.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
2002 in Bochum geboren, aufgewachsen in Dortmund, BVB-Fan. Seit dem Abitur 2020 als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Immer auf der Suche nach guten Geschichten am Puls der Stadt.
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Julien März

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