Die Stadt Castrop-Rauxel will Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung unterstützen. Jetzt ist es an den Bürgern, mitzuziehen. © picture alliance / dpa
Meinung

Klimaschutz im eigenen Haus: Nun stehen die Bürger in der Pflicht

Mit ihrer Klimahelden-Kampagne treibt die Stadt den Klimaschutz voran. Jetzt müssen die Castrop-Rauxeler zeigen, dass sie wirklich etwas für die Umwelt tun wollen.

Am Klimawandel tragen wir alle eine Mitschuld. In der Konsequenz heißt das: Wenn wir ihn noch, so gut es geht, aufhalten wollen, müssen wir alle mit anpacken. Im Kleinen, bei uns zu Hause.

Auf die Politiker und die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung schimpfen, das können wir alle gut. Hier finden wir, dass die -Mobilität nicht schnell genug vorangetrieben wird, dort sieht die Energiebilanz eines öffentlichen Gebäudes miserabel aus. Mag sein. Doch auch wenn der Spruch abgegriffen klingt, hier passt er: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Denn in unseren eigenen vier Wänden sieht es oft nicht besser aus.

Klar ist: Die Stadt kann und darf nicht die ganze Verantwortung für den Klimaschutz auf die Bürgerinnen und Bürger abwälzen. Nicht jeder kann Experte für energetische Sanierung sein, schon gar nicht kann jeder wissen, welche Förderung die beste ist. Genau deshalb ist das Projekt Klimahelden absolut richtig.

Beraten lassen kann sich jeder

Mehr als 20.000 Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxeler haben nun die große Chance, mithilfe von Experten die beste Lösung für ihr Haus oder ihre Wohnung zu finden. Sich sogar kostenlos beraten zu lassen. Damit liegt der Ball bei den Menschen. Wer das Angebot jetzt nicht nutzt, der will das Klima wohl nicht schützen.

Über die Autorin
1997 in Dortmund geboren. Dort seit 2017 für die Ruhr Nachrichten im Einsatz. Habe die Stadt dabei neu kennen und lieben gelernt. Mag die großen und kleinen Geschichten um mich herum, Bücher, schreiben und fotografieren.
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Rebekka Antonia Wölky

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