Die SB-Filiale der Sparkasse in Ickern-End ist bereits seit März geschlossen. © Timo Pianka
Banken

SB-Filiale der Sparkasse bleibt mehrere Monate geschlossen

Bankkunden können die SB-Filiale der Sparkasse in Ickern-End momentan nicht nutzen. Bereits Ende März musste sie geschlossen werden. Und wird noch lange dicht bleiben.

Die Fenster und Türen der SB-Filiale an der Leveringhauser Straße 96 in Ickern-End sind mit weißem Papier zugeklebt. Info-Plakate in sparkassentypischem Rot sind angebracht: Die Filiale kann derzeit nicht öffnen. Wegen eines Wasserschadens.

„Es hat die Filiale ziemlich derbe getroffen“, sagt Stefan Fokken, Sprecher der Sparkasse Vest. Wasser sei in die Decke eingedrungen – dort, wo viele Leitungen und Sicherheitstechnik verbaut sind. Und wie oft bei Wasserschäden sei der Schaden in der Sparkasse spät entdeckt worden. Da sei die Decke schon nass gewesen.

Nun müsse sie komplett runter, so Fokken. Das dauere. Hinzu komme, dass der Schaden, der entstanden sei – um die 50.000 Euro – mit der Versicherung abgewickelt werden müsse. Und schließlich müssten auch noch Handwerker gefunden werden. Das sei derzeit nicht einfach.

Standort öffnet in jedem Fall wieder

Daher stellt die Sparkasse eine Wiedereröffnung der SB-Filiale erst für Ende August in Aussicht. Fokken: „Vielleicht klapp es auch etwas früher.“ Auch wenn es kein „hochfrequentierter Standort“ sei, werde er auf jeden Fall wiedereröffnen.

Wie zuvor soll es dann einen Geldautomaten und ein Kundenterminal geben. Die Zwangspause nutze die Sparkasse, um Geräte mit modernster Sicherheitstechnik zu verbauen. Bis die SB-Filiale wieder geöffnet ist, können Kunden auf die Sparkassen-Filiale an der Ickerner Straße 32-34, nach Habinghorst oder Waltrop ausweichen, rät Fokken. Alles, was an Terminal gemacht werden kann, könne zudem auch telefonisch erledigt werden.

Über der Sparkassen-Filiale befinden sich noch Wohnungen. Doch die Mieter des sparkasseneigenen Gebäudes seien zum Glück von dem Wasserschaden nicht betroffen, sagt Fokken.

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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Natascha Jaschinski

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