Feuerwehr

Spezialeinsatz: Feuerwehr rettete Rehbock aus dem Rhein-Herne-Kanal

Ein Rehbock beschäftigte die Feuerwehr Castrop-Rauxel und die Wasserschutzpolizei. Er war in den Rhein-Herne-Kanal geraten und schaffte es nicht mehr allein ans Ufer.
Ein Rehbock wurde von der Feuerwehr gerettet und in die Freiheit entlassen. © picture alliance / dpa

Ein in Not geratenes Reh beschäftigte die Feuerwehr Castrop-Rauxel am Sonntag (2.5.). Wie die Stadt-Pressestelle erst am Mittwoch (5.5) mitteilte, wurde die Feuerwehr am Sonntagmorgen durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu dem Notfall im Rhein-Herne-Kanal alarmiert.

Die Einsatzstelle befand sich kurz vor der Stadtgrenze nach Herne auf der Bladenhorster Seite des Kanalufers. Vor Ort stellte sich dabei heraus, dass ein junger Rehbock vergeblich versuchte, die Spundwand an dieser Stelle des Kanals zu überwinden, um sich in Sicherheit zu bringen.

Rehbock konnte in die Freiheit entlassen werden

In Absprache mit der zwischenzeitlich vor Ort auch eingetroffenen Wasserschutzpolizei konnte das Tier von den Einsatzkräften der Feuerwehr vom Ufer aus mit einer Leine eingefangen und unversehrt gerettet werden. Nachdem der Rehbock wieder festen Boden unter den Läufen hatte, konnte er anschließend in die Freiheit entlassen werden.

In der Nähe der Einsatzstelle wollte die Feuerwehr schon einmal ein Reh retten. Auch damals verhinderten die Spundwände, dass sich das Tier selbst aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Zu Hilfe kam im März 2018 dem Reh bereits vor der Feuerwehr ein Passant, der das mittlerweile völlig entkräftete Tier erfolgreich aus dem Kanal zog. Es wurde damals in eine Tierklinik transportiert.

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