Auf der Grünfläche hinter dem Hallenbad soll eine attraktive Spiel- und Sportfläche entstehen. Die Luftaufnahme stammt aus dem März 2020, auch da gab es schon Planungen. © Tobias Weckenbrock
Freizeit-Anlage

Super-Spielplatz am Hallenbad: Jetzt zweiter Anlauf für Fördergelder

Hinter dem Hallenbad soll eine attraktive Spiel- und Sportfläche entstehen. Nach einem ersten gescheiterten Versuch wurden jetzt erneut Fördergelder beantragt. Und es gibt einen Plan B.

Lange schon gibt es die Pläne für eine Spiel-, Sport- und Erlebnisfläche am Hallenbad. Viele Castrop-Rauxeler – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – haben bereits vor mehr als einem Jahr ihre Wünsche geäußert. Etliches davon soll auch umgesetzt werden. Bis dahin wird aber mindestens ein weiteres Jahr vergehen.

Im Frühjahr 2021 scheiterte die Stadt noch bei dem Versuch, Fördergelder zu bekommen. Doch es gab die Aufforderung, sich mit dem Antrag im Herbst bis Ende September noch einmal zu bewerben. Das ist jetzt geschehen.

Zwar wurde inzwischen ein anderes Planungsbüro eingeschaltet. „Die Planungen haben grundsätzlich weiter Bestand“, informiert Stadt-Pressesprecherin Nicole Fulgenzi auf Anfrage. Nur die vorhandenen Förderanträge hätten die Möglichkeit gehabt, in diese neue Förderrunde im Herbst überhaupt einzuziehen.

Pumptrack, Doppelseilbahn und Beachvolleyball als Highlights

Die Pläne versprechen viel: Parkour, Beachvolleyball-Fläche, Bolzplatz, Pumptrack, Boulder, Trampolin, Doppelseilbahn, Calisthenics und dazu die typischen Spielgeräte am Hallenbad stehen auf den Plänen für die fünf Gestaltungsflächen. Während im Bereich des jetzigen Spielplatzes die Kinder am Zuge sind, sollen in einem hinteren Bereich die sportlicheren Aktivitäten möglich werden.

In der Zwischenzeit, so Nicole Fulgenzi, laufen die zur Umsetzung notwendigen Planungen weiter und die erforderlichen Gutachten werden erstellt. Hierfür werden Eigenmittel der Stadt verwendet. 350.000 Euro hat die Stadtverwaltung aus eigenen Haushaltsmitteln insgesamt für den neuen Erlebnisspielplatz eingeplant. So heißt es auf der Homepage der Stadt, wo der bisherige Verlauf seit ersten Vorplanungen 2019 skizziert ist.

Sollte der Förderantrag wieder scheitern, hat die Stadt einen Plan B für die Pläne für die Sport- und Spielfläche am Hallenbad. Über das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Stadtmittelpunkt wurden ebenfalls Fördergelder beantragt. Hierüber wird im Sommer 2022 durch die Fördergeber entschieden, so die Stadt. Insgesamt soll in das Projekt eine knappe Million Euro investiert werden, so sagte Bürgermeister Rajko Kravanja es Anfang dieses Jahres.

„Ein vorheriger Beginn der baulichen Umsetzung ist laut den vorgegebenen Bedingungen nicht möglich und zielführend“, erläutert Nicole Fulgenzi. Die an den Planungen beteiligten Gruppen sollen weiter in den Prozess einbezogen werden. „Auch im Laufe der planerischen und gestalterischen Umsetzungsfortschritte wird es weitere Beteiligungsmöglichkeiten geben.“

Über die Autorin
Redakteurin für Castrop-Rauxel und den Dortmunder Westen

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