Der US-Rapper Tupac ist seit mittlerweile 25 Jahren tot. Trotzdem bleibt er Gesprächsthema. So auch im Podcast vom Castrop-Rauxeler Micky Beisenherz. © picture alliance / Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa
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Todestag von Rapper 2Pac: Micky Beisenherz outet sich als „größter Fan“

Der US-Rapper Tupac Shakur ist 1996 gestorben. Nun erklärt sich TV-Moderator Micky Beisenherz zu seinem größten Fan, sagt „Ich war der weiße Tupac von Castrop-Rauxel“ und zeigt Fotos von damals.

Für den gebürtigen Castrop-Rauxeler Micky Beisenherz ist der 13. September 1996 ein trauriger Tag. Damals ist der US-amerikanische Rapper Tupac Shakur, auch als 2Pac bekannt, gestorben.

Der damals 25-jährige Rapper wurde in Las Vegas am 7. September 1996 von vier Kugeln getroffen. Sechs Tage später erlag er seinen Schussverletzungen. Bis heute konnte die Tat nicht aufgeklärt werden. Die Vermutung bleibt, dass es sich um Auseinandersetzungen zwischen Rappern in den USA gehandelt hat.

„Ich war quasi der weiße Tupac von Castrop-Rauxel“

Bei „Apokalypse und Filterkaffee“, dem News-Podcast von Micky Beisenherz, findet der Todestag von Tupac Shakur neben der Bundestagswahl und dem Triell am Abend einen Platz. Denn: „Das ist für mich natürlich ein besonderer Tag, weil ich ja der weltweit größte Tupac-Shakur-Fan war und bin“, sagt Micky Beisenherz in seinem Podcast.

Der heute 44-jährige Podcaster und TV-Autor hat nicht nur die Musik des Rappers gefeiert, sondern auch seinen Stil. „Ich war quasi der weiße Tupac von Castrop-Rauxel“, sagt Beisenherz und lacht. „Und so bin ich auch rumgelaufen. Im Nachhinein natürlich hoch peinlich. Aber ich habe ihn immer verehrt und tu es noch heute.“

Als der US-Rapper Tupac Shakur gestorben ist war Micky Beisenherz 19 Jahre alt.
Als der US-Rapper Tupac Shakur gestorben ist, war Micky Beisenherz 19 Jahre alt. © privat © privat

Als Tupac Shakur seine Blütezeit hatte, war Micky Beisenherz 19 Jahre alt. Kurz rasierte Haare und eine schwere schwarze Lederjacke gehörten zum Stil des Jugendlichen. Ein Foto mit zusammengeknotetem Bandana, das damals Tupacs Stil geprägt hat, konnte Beisenherz auf die Schnelle aber nicht finden.

Heute ist Micky Beisenherz sein Look von damals
Heute ist Micky Beisenherz sein Look von damals „hoch peinlich“, wie er in seinem Podcast „Apokalypse und Filterkaffee“ verrät. © privat © privat

Partnerin von Micky Beisenherz findet neuere Musik besser

Micky Beisenherz ist bis heute Fan geblieben, obwohl Tupac Shakur als Rapper wegen Drogenhandels und gewalttätiger Auseinandersetzungen nicht unproblematisch war. „Aber er hat natürlich die Poesie in den Rap gebracht“, sagt Micky Beisenherz, als wir ihn am Montag telefonisch erreichen. Und er fügt hinzu: „Er kann auch heute noch mit vielen seiner modernen Konkurrenten Schritt halten.“

Nach dem Tod von Tupac Shakur sind weiterhin Alben im Namen des Rappers veröffentlicht worden. Die Songs darauf wurden aus alten Aufnahmen zusammengeschnitten. Dazu zählt zum Beispiel der bekannte Song „Changes“.

Diese neueren Alben hört vor allem Partnerin Nikki Hassan-Nia im Hause Beisenherz. „Die guten Alben spielst du bei uns zu Hause nie. Nur den Scheiß, der lieblos zusammengeknüppelt wurde“, beschwert sich Micky Beisenherz mit einem Lachen. „Der Mann würde sich im Grabe umdrehen.“

Über die Autorin
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In der Grafschaft Bentheim aufgewachsen, während des Journalismus-Studiums in NRW verliebt. Danach über 2 Jahre in Kanada gelebt und jetzt wieder zurück im Lieblingsbundesland. Seit 2020 Volontärin bei Lensing Media
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Anne Schiebener

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