Das Bürgerbüro in Castrop-Rauxel: Die Stadt muss endlich aus dem Quark kommen. © Thomas Schroeter (Archiv)
Meinung

Verbesserungen im Bürgerbüro in zwei Wochen? Eine riskante Zusage

Mit seinem „Fast-Versprechen“, die Situation im Bürgerbüro verbessere sich kurzfristig, wagt Bürgermeister Kravanja viel. Unser Autor findet: Zu oft wurde viel versprochen. Es muss sich was ändern.

Um zu wissen, was rund ums Castroper-Rauxeler Bürgerbüro in den vergangenen Monaten los war, muss man sich nur eine Auswahl der Überschriften unserer Artikel durchlesen:

und nun: „Rajko Kravanja: Durststrecke im Bürgerbüro wird in zwei Wochen beendet sein“.

Was das zeigt? Trotz aller Beschwerden, trotz aller Zusagen kommt die Stadt nicht von den Problemen weg. Was hat sie nicht alles für Gründe für die Probleme genannt? Die beschränkten Raum-Kapazitäten, der unerwartete Andrang urlaubswilliger Castrop-Rauxeler auf Reisepässe, doppelte Terminbuchungen der Bürger, ein Chef, der nicht nahe genug bei seinen Mitarbeitern sitzt, zu wenig Stellen…

Viele dieser Entschuldigungen können heute nicht mehr gelten, doch der Betrieb läuft weiterhin ganz offenbar nicht rund. Der Bürgermeister nimmt es mit seinem Satz „Wir haben selber genug Mist gebaut“ auf die Kappe der Stadt. Und doch: Wenn er nun mit einer Durststrecke von nur noch 14 Tagen rechnet, geht er ein Wagnis ein. Hoffnung auf Besserung wurde oft gemacht. Die Stadt muss nun endlich, endlich liefern.

Über den Autor
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Fühlt sich in Castrop-Rauxel und im Dortmunder Westen gleichermaßen zu Hause. Mag Politik, mag Kultur, mag Sport, respektiert die Wirtschaft und schreibt zur Not über alles, was anfällt.
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Matthias Langrock

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