Steven Orlowski holt Gold mit dem Team der LG Olympia Dortmund

Leichtathletik

Der Stadtlohner Steven Orlowski hat mit dem U23-Team von Olympia Dortmund die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon gewonnen. Die Wettkampfbedingungen in Freiburg waren nicht einfach.

Stadtlohn

, 09.04.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Steven Orlowski holt Gold mit dem Team der LG Olympia Dortmund

Steven Orlowski hat mit der Mannschaft von LG Olympia Dortmund die DM im Halbmarathon gewonnen. © Johannes Kratz (A)

Die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon ist am Sonntag beim Marathon in Freiburg entschieden worden. Mit am Start in der Altersklasse U23 war der Stadtlohner Langstreckler Steven Orlowski. Er holte sich mit seinen Mannschaftskameraden David Valentin und Max Nores den Titel mit der U23-Mannschaft. In der Einzelwertung belegte Orlowski mit seiner Laufzeit von 1:09:50 Stunden den fünften Platz, knapp hinter Valentin, der in der Endabrechnung den vierten Rang erreichte. Schon im Vorjahr hatte Orlowski den DM-Titel mit der Dortmunder Mannschaft geholt.

Ermüdungsbruch im Oberschenkelknochen ausgeheilt

Dabei war der Stadtlohner erst Mitte Dezember vom Arzt aus dem Verkehr gezogen worden. „Ich hatte Ende 2018 die Halbmarathonläufe in Bochum und Köln bestritten und im Anschluss noch ein Trainingslager absolviert. Die Belastung war dann wohl zu groß“, erzählte Orlowski im Gespräch mit der Redaktion. Die Ärzte diagnostizierten einen Ermüdungsbruch im Oberschenkelknochen und ordneten ein sechswöchiges Trainingsverbot an. Der Stadtlohner konnte daher erst ab März wieder geregelt in der Gruppe voll trainieren. Vor dem Start in Freiburg ist Orlowski noch in Münster bei einem Stadtlauf angetreten. „Ich habe über zehn Kilometer gewonnen und hatte keinerlei Beschwerden.“

Die Halbmarathon-Strecke in Freiburg beschreibt der Stadtlohner Langstreckler als sehr schwierig. „Es hat die ganze Zeit über geregnet und wir mussten über Kopfsteinpflaster und Gleise laufen. Die Strecke war zum Teil auch etwas bergig.“

Mit Laufzeit sehr zufrieden

Mit seiner Laufzeit ist er sehr zufrieden. „Meine Bestzeit liegt bei 1:08:55 Stunden. Ich hätte nicht erwartet, dass ich schon so gut in Form bin. Ohne die Zwangspause durch den Ermüdungsbruch wäre sogar eine Medaille im Bereich den Möglichkeiten gewesen. Unser Primärziel war aber die Titelverteidigung, das haben wir geschafft.“

Nach fünf Tagen Pause steht ab Freitag ein Trainingslager in Texel auf dem Vorbereitungsplan für die Freiluftsaison auf der Laufbahn. „2019 ist mein letztes Jahr in der Altersklasse U23, da laufe ich noch einmal auf der Bahn und möchte bei der DM über zehn und fünf Kilometer an den Start gehen.“

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