1:2 beim SV Herbern: Talfahrt der Ahauser Eintracht hält weiter an

mlzFußball-Landesliga

Der Landesligist aus Ahaus belegt nach einer 1:2-Niederlage in Herbern nun schon den ersten Nichtabstiegsrang. Auch eine frühe Führung half der Eintracht nicht.

27.10.2019, 20:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Stande von 1:1 erhält die Ahauser Eintracht beim SV Herbern einen Eckstoß nach einer Stunde Spielzeit: Aus diesem heraus entwickelt sich ein Konter, den Julius Höring mit den spielentscheidenden 2:1 für die Gastgeber abschließt. In dieser Szene hatte dann auch Eintracht-Trainer Frank Wegener sämtliche aktuellen Defizite im Spiel seiner Mannschaft zusammengefasst erkannt: „Es fängt bei fehlender Cleverness an und hört bei mangelnder Geschwindigkeit auf. So werden wir in der Landesliga keine Spiele gewinnen. Punkt.“

Mit der nächsten Fahrkarte ist die Eintracht nun auf den ersten Nichtabstiegsplatz abgerutscht, drei Zähler beträgt noch der Vorsprung auf die aktuellen „Absteiger“ aus Altenberge und Dorsten.

Dabei hatte nach der Spielpause alles so gut begonnen: Maximilian Hinkelmann sorgte früh für die Führung (3.). Sicherheit konnte sich daraus aber nicht aufbauen, denn postwendend kam der SV nach einer Standardsituation zum Ausgleich durch Julius Höring, dem Matchwinner Herberns (8.). „Wir hatten es uns vorgenommen, kompakt zu stehen, die Räume eng zu machen, dem Gegner durchaus das Spiel zu überlassen. Gesehen habe ich davon wenig“, so ein enttäuschter Wegener.

Kurzes Aufbäumen

So nahm auch diese Partie einen Verlauf, wie in jüngerer Vergangenheit so häufig geschehen – und das gegen „einen nicht wirklich überzeugenden Gegner“, so Wegener: „Nach dem Rückstand haben wir dann doch damit begonnen, ein wenig Fußball zu spielen.“ Christopher Ransmann und Rene Böing brachten den SV-Torhüter Sven Freitag dann auch mal in Bedrängnis. Das war es aber an Offensivbemühungen.

Die Talfahrt geht damit weiter. „Bei einigen klafft Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Ich bin selbstkritisch genug – beim Blick auf die Tabelle sollten es die Spieler auch sein.“ Frank Wegener erwartete nach dem Spiel eine „spannende Trainingswoche“.

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