3:1 - der zweite Streich gelingt

Fußball-Oberliga

Jetzt hat's auch zu Hause geklappt: Nach dem Premierensieg der Vorwoche in Beckum setzte sich der SuS Stadtlohn am Sonntag in einer spannenden Partie im Hülsta-Sportpark mit 3:1 (2:0) gegen Arminia Bielefeld II durch.

STADTLOHN

, 14.09.2014, 19:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mario Worms, Marius Borgert, Lars Ivanusic und Niklas Hilgemann bilden eine Jubeltraube um Abdullah Altunbas und Trainer Daniel Sekic.

Mario Worms, Marius Borgert, Lars Ivanusic und Niklas Hilgemann bilden eine Jubeltraube um Abdullah Altunbas und Trainer Daniel Sekic.

In der Schlussviertelstunde mussten die Stadtlohner und ihre Anhänger noch einmal richtig zittern. Die Bielefelder hatten nach einer Ecke den Anschluss durch Cihan Bolat erzielt (76.). Nachdem sich zuvor das Gefühl breitgemacht hatte, dem SuS könne an diesem Tag nichts passieren, drückte nun die spielerisch veranlagte Bielefelder Mannschaft auf den Ausgleich.

Doch die Heimelf überstand alle brenzligen Situationen, ließ die Arminen nicht mehr zu klaren Abschlüssen kommen. Und wie schon in der Vorwoche sorgte Joker Abdullah Altunbas mit seinem Treffer für Ruhe. Mutterseelenallein lief er in der Nachspielzeit durch die Hälfte der Gäste, überlistete Schlussmann Christopher Balkenhoff per Übersteiger und schob ins leere Tor ein - 3:1. Nach einem Schubser gegen Keeper Christoph Fork musste dann noch Charalampos Chantzopoulos mit Rot vom Platz.

So erfreulich die Partie für die Stadtlohner endete, so gut war sie auch losgegangen. Nach zerfahrener Startphase verzeichnete Bielefelds Khalil Kleit per Freistoß zwar die erste gute Chance, doch Fork war auf dem Posten (18.). Drei Minuten später lag der Ball auf der Gegenseite im Netz. Mit gutem Auge schickte Niklas Hilgemann Josse Gerick, der spitzelte das Spielgerät irgendwie über Balkenhoff hinweg zum 1:0 über die Linie.

In der Folgezeit war wieder Forks Qualität im Duell eins gegen eins gefragt. Zunächst vereitelte er gegen Fynn Rittersberger (22.), dann gegen Kleit (28.). Der Ausgleich hätte durchaus seine Berechtigung gehabt. So aber blieb der SuS in Front - und legte kurz vor dem Seitenwechsel nach: Markus Krüchting setzte sich gleich gegen zwei Bielefelder durch, brachte den Ball quer vor der Abwehr in den Strafraum, wo Marius Borgert den abgefälschten Pass zum 2:0 verwertete, indem er den Keeper tunnelte (40.).

Borgert hätte im zweiten Durchgang früh den sprichwörtlichen Deckel drauf machen können. Nach Pass des agilen Gerick schloss er aber überhastet ab (63.) und nach Zuspiel Krüchtings bekam ein Verteidiger noch gerade den Fuß dazwischen (68.). Die SuSler blieben mit Kontern zwar immer gefährlich, doch nach dem Anschlusstreffer der Arminen galt die volle Konzentration der Abwehrarbeit. Die führten die Stadtlohner mit viel Leidenschaft aus und fuhren somit die Punkte fünf bis sieben ein.

Lesen Sie jetzt