5. Spieltag: Hackenfort trifft mit Heek auf Wüllener Kumpels

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Neben dem Derby im Dinkelstadion hat der fünfte Spieltag in der Bezirksliga 11 auch für SuS Stadtlohn, ASV Ellewick, VfB Alstätte und SpVgg Vreden II spannende Begegnungen zu bieten.

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, 03.10.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Das nächste besondere Duell steht für Rainer Hackenfort auf dem Spielplan. Mit dem SV Heek empfängt er am Sonntag um 15 Uhr im Dinkelstadion den TuS Wüllen. Der war Hackenforts erste Trainerstation als Hauptverantwortlicher und er führte den TuS, genauso wie in diesem Jahr die Heeker, 2017 in die Bezirksliga.

„Ich freue mich tierisch auf das Spiel“, sagt der Heeker Spielertrainer. „Immerhin habe ich mit vielen Jungs, die am Sonntag dabei sind, in Wüllen zusammen auf dem Platz gestanden.“ Das Wüllener Trainerduo zählt nicht dazu, doch natürlich weiß Maik Hollweg als alter TuSler um den Reiz der Partie: „Das ist schon ein ganz besonderes Spiel. Wegen der Verbindung zu Hacki, wegen der örtlichen Nähe und weil beide Mannschaften in dieser wichtigen Phase zeigen wollen, was sie können.“

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Während die Heeker das bereits zum Saisonbeginn getan haben und am vergangenen Spieltag in Coesfeld ihre erste Niederlage einstecken mussten, holten die Wüllener gegen Vorwärts Epe ihren ersten Dreier. So liegt in der Tabelle derzeit nur ein Punkt zwischen Heek (Platz 10, 5 Punkte) und Wüllen (11., 4).

Bei der Heimelf kehrt neben Hackenfort auch Jonas Bomkamp in den Kader zurück. Tom Wenninghoff (verletzt) und Pablo Klein (Rotsperre) fehlen. Bei den Gästen hat sich Niklas Möller im Training verletzt (Bänderriss), dafür können Maik Holweg und Johannes Dönnebrink wieder auf Andre Dumpe und Robin Nolte zurückgreifen.
MLZ-Tipp: 3:2

SC Reken - SuS Stadtlohn
Anstoß:
Sonntag, 15 Uhr, Zum Sportpark 3, Reken
Ausgangslage: Die Stadlohner haben sich nach etwas holprigem Saisonstart gefangen und sind nach zuletzt zwei Siegen mit acht Punkten Vierter. Die anfangs verletzen Spieler kehren nach und nach zurück. Für die Rekener läuft es bislang noch nicht nach Plan. Mit drei Zählern krebst der SC im unteren Tabellendrittel herum.
Das sagt SuS-Trainer Stefan Rahsing: „Ich erwarte ähnlich wie letzte Woche gegen Gescher einen kompakten Gegner mit erfahrenen und robusten Spielern. Das wird sicherlich ein zweikampfbetontes Spiel. Daher hoffe ich, dass wir den Ball so gut laufen lassen wie in der ersten Halbzeit gegen Gescher.“
MLZ-Tipp: 0:2.

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SG Coesfeld - ASV Ellewick
Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Osterwicker Str. 23, Coesfeld
Ausgangslage: Ins Aufsteiger-Duell können die Ellewicker mit breiter Brust gehen. Immerhin belegen sie nach zuletzt zwei Siegen den fünften Platz. Mit dem 6:5-Erfolg in Ramsdorf lieferte der ASV zuletzt ein Spektakel ab. Die dreiletzten Spiele der SG (Platz 9) endeten alle mit 3:2, zweimal für die Coesfelder und zuletzt in Billerbeck gegen sie.
Das sagt ASV-Trainer Jochen Kloster: „Ich denke, dass beide Mannschaften ihre Stärken vor allem in der Offensive haben. Wer besser verteidigt, wird das Spiel gewinnen. Bei uns wird das nicht ganz einfach, weil wir unsere Defensive durch den Ausfall von Lukas Klein-Günnewick wieder umbauen müssen.“
MLZ-Tipp: 2:2.

SV Gescher - VfB Alstätte
Anstoß:
Sonntag, 15.30 Uhr, Ahauser Damm, Gescher
Ausgangslage: Die Alstätter sind besser in die Spielzeit gestartet, als es viele nach der mageren Vorsaison erwartet hätten. Mit drei Remis und einem Sieg – vergangenen Sonntag gelang ein 5:1 gegen Borken-Hoxfeld – ist der VfB noch unbesiegt. In Gescher wartet nun ein punktgleiches Team, das sich zuletzt dem SuS Stadtlohn geschlagen geben musste.
Das sagt VfB-Trainer Markus Krüchting: „für uns wird es das erste Spiel seit dem letzten Winter auf Kunstrasen. Ich bin gespannt, wie wir uns da präsentieren. Für mich ist Gescher ein Team, das im oberen Tabellendrittel landen kann. Wir haben keinen Druck und gehen mit breiter Brust in das Spiel.“
MLZ-Tipp: 3:1.

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Adler Weseke - SpVgg Vreden II
Anstoß:
Sonntag, 16 Uhr, Prozessionsweg 34, Borken
Ausgangslage: Nach ihrem Erfolg vergangene Woche gegen Reken weisen die Vredener eine ausgeglichene Bilanz auf (je zwei Siege und Niederlagen). Nach Weseke fahren sie als Favorit. Die Adler , die zur Saison einige Abgänge verzeichneten, haben bislang erst einen Zähler auf ihr Konto geholt.
Das sagt Trainer Gustav Mauritz: „Wir fahren schon mit dem Anspruch dahin, dass wir die drei Punkte haben wollen. Dazu wird es aber entscheidend sein, das wir den Kampf annehmen. Auch wenn wir schon zweimal verloren haben, bis mit unseren bisherigen Auftritten zufrieden. Auch die Trainingswoche und der momentan volle Kader stimmen mich positiv.“
MLZ-Tipp: 2:4.

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