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6,07 Meter stellen zufrieden

Leichtathletik: Christ wird DM-Fünfte

Den fünften Platz belegte Tabea Christ vom SuS Stadtlohn bei den Deutschen Hallenmeisterschaften U 20, die am vergangenen Wochenende in Dortmund ausgetragen wurden, mit einer Weite von 6,07 Metern. Im Sommer 2015 hatten noch 5,94 Meter für den Bronzeplatz gereicht. Damals war Christ allerdings auch noch in der Altersklasse U 18 unterwegs gewesen.

STADTLOHN

von Marion Christ und Sascha Keirat

, 22.02.2016, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
6,07 Meter stellen zufrieden

Tabea Christ beim Weitsprung

Auch wenn sie vielleicht mit einer besseren Platzierung geliebäugelt hatte, war die junge Leichtathletin mit ihrer Weite doch zufrieden. Vor allem sei sie traurig darüber, dass die Wintersaison schon wieder vorbei ist, ließ sie verlauten. Denn der Wettkampf am Sonntag war gleichzeitig Höhepunkt und Abschluss einer kurzen Hallenserie für die 17-Jährige. Die Bundestrainerin Annett Stein, die sich in Dortmund ein Bild von allen angetretenen Kaderathletinnen machte, hatte der jungen Stadtlohnerin für den Winter die Aufgabe gestellt, regelmäßig über sechs Meter zu springen, um dann aus dieser Stabilität heraus im Sommer größere Weiten anzugehen. Diesen Auftrag hat Christ mit Bravour gemeistert.

6,00 Meter zum Start

Gleich ihren ersten Satz am Sonntagmittag brachte Christ bei exakt 6,00 Metern in die Sprunggrube. Der beste Versuch sollte der zweite sein, bei dem das Maßband sieben Zentimeter mehr anzeigte. Der schwächste war der dritte Sprung der Stadtlohnerin, der mit 5,82 Metern misslang. Schon zu diesem Zeitpunkt hatten die spätere Siegerin Abigail Adjei (Saarbrücken) mit der Tagesbestweite von 6,31 Metern sowie Mit-Favoritin Lisa Maihöfer (Oberstaufen) mit 6,13 Metern und Sophie Weißenberg (Neubrandenburg) mit 6,09 Metern bessere Weiten als Christ erreicht.

Stauchung hemmt

Für das Finale der letzten acht Springerinnen und damit drei weitere Versuche hatte sich die Stadtlohnerin jedoch deutlich qualifiziert. In den ausstehenden Versuchen schafften es Weißenberg (6,22) und Maihöfer (6,18) genauso wie Merle Homeier (Weserbergland, 6,10), sich nochmals zu verbessern. So landeten auch diese Drei vor Tabea Christ, die allerdings mit einem Handicap zu kämpfen hatte: Im Anlauf zum fünften Versuch zog sie sich eine Stauchung im Knie zu und kam nur auf 5,76 Meter. Im abschließenden Sprung landete sie noch einmal bei 5,98 Metern.  

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