Erst gegen Ende wird es deutlich: Der Oberligist aus Vreden gewinnt das Zweitrundenspiel im Kreispokal beim A-Ligisten mit 5:0. Ausgeschieden ist parallel der SC Südlohn, Lünten ist weiter.

Legden

, 21.10.2020, 21:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ungefähr 200 Zuschauer waren bei guten äußeren Bedingungen und einem leicht böigen Wind ins Legdener Dahliendorfstadion gekommen, um das Pokalspiel zwischen dem SuS Legden und der SpVgg Vreden vor Ort zu verfolgen. Und sie sollten einen Favoritensieg erleben: Der Oberligist setzte sich glatt mit 5:0 durch.

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Die Besucher sahen eine abwehr- und kampfstarke Heimelf, die den Gästen das Leben gerade im ersten Durchgang nach Kräften schwer machte. „Natürlich wollten wir die Null lange halten“, erklärte Trainer Izzet Günes. Und das gelang zunächst.

Vreden sucht die Räume und findet sie spät

Die SpVgg hatte deutlich mehr Spielanteile und wollte ein schnelles Tor. Die Angreifer konnten aber die enge Abwehrreihe vor dem SuS-Strafraum zunächst nicht knacken, um sich klare Torchancen zu erarbeiten. „Das ist dann das typische Pokalspiel gegen einen massiv verteidigenden Underdog. Irgendwie musst du die Räume finden und nutzen“, berichtete Vredens Trainer Engin Yavuzaslan. Und in der 38. Minute fand Felix Mensing mit einem ruhenden Ball die Lücke und traf zur 1:0-Pausenführung.

SuS wird nach der Pause mutiger

Nach dem Seitenwechsel kontrollierte die SpVgg die Partie weiter. Legden setzte nun aber mehr Nadelstiche und hatte durch Alexander Geng die Chance zum Ausgleich. Der SuS durfte weiter hoffen, da der Titelverteidiger weitere Tore verpasste. Diese fielen dann in der Schlussphase in Reihe durch Maximilian Hinkelmann (80.), Bugra Günes (85.), Dennis Wüpping (87.) und noch einmal Mensing (88.) zum standesgemäßen Sieg.

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„Das zweite Tor fällt genau in die Phase, als wir ‚all in‘ gehen wollten. Da brechen dann auch mal die Dämme. Unter dem Strich hat sich die Mannschaft teuer verkauft“, so Günes. „Insgesamt solide und bestimmend“, fand Yavuzaslan den Auftritt seiner Mannen.

Wiederauflage des Vorjahresfinales

Damit kommt es im Achtelfinale zur schnellen Wiederauflage des Vorjahresfinales beim SuS Stadtlohn. Den „Pflichtsieg“ könnte der Oberligafünfte teuer erkauft haben, Lars Ivanusic verdrehte sich das Knie. „Da müssen wir die Diagnose am Donnerstag mal abwarten“, so Yavuzaslan. Und auch bei Legden schied David Steverding mit Verdacht auf Nasenbeinbruch aus.

Zwei weitere Favoritensiege

Nach torloser erster Spielhälfte unterlag parallel der A-Ligist SC Südlohn dem Bezirksligisten Vorwärts Epe noch mit 0:4. Früh keine Zweifel ließ Klassenkonkurrent GW Lünten an seiner Favoritenstellung aufkommen: Dieser gewann seine Partie der zweiten Runde sicher mit 6:0 beim B-Ligisten SW Beerlage.

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