Abschiedsstimmung bei der DHG

Handball: Letztes Heimspiel

Im Zeichen des Abschieds steht die Bezirksliga-Partie der DHG Ammeloe/Ellewick gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt am Samstag um 19 Uhr in der Hamalandhalle. Neben Trainer Sebastian Schmaloer sagt der Verein auch drei Spielerinnen „tschüss“. Ob sich die DHG auch aus dem Titelrennen verabschieden muss, das hängt auch von den weiteren Ergebnissen am vorletzten Spieltag ab.

VREDEN

, 08.04.2016, 19:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für die dienstälteste DHG-Spielerin Martina Korte (l.) steht am Samstag in der Hamalandhalle das letzte Heimspiel an.

Für die dienstälteste DHG-Spielerin Martina Korte (l.) steht am Samstag in der Hamalandhalle das letzte Heimspiel an.

Maren Müller verlässt das Team nach nur einer Saison wegen ihres Studiums, Claudia Bensing legt eine Babypause ein und die dienstälteste Akteurin, Martina Korte (38) geht in wohlverdienten Handballruhestand.

Nach der Verabschiedung vor Spielbeginn geht es aber auch in den 60 Minuten noch um einiges. Die DHG hat nach der Derby-Niederlage in Stadtlohn vor der Osterpause die große Chance vertan, aus eigener Kraft Meister werden zu können. Um trotzdem die theoretische Chance fürs Saisonfinale zu wahren, muss die DHG als Tabellendritter selbst Ascheberg besiegen und auf eine Niederlage oder ein Unentschieden von Spitzenreiter SuS Neuenkirchen (drei Punkte vor der DHG) und Verfolger Adler Münster (punktgleich mit der DHG) hoffen.

Dass die Wahrscheinlichkeit dafür nicht gerade groß ist, weiß Trainer Schmaloer. „Allerdings geistert in der Mannschaft schon ein bisschen das Gefühl herum, dass es für uns keine Chance mehr gibt. Ich selbst habe das Thema noch nicht abgeschrieben. Immerhin hat Neuenkirchen mit dem Tabellenvierten Hohne/Lengerich am Sonntag einen schweren Gegner.“

Gegner spielt gegen Abstieg

Für Gäste der Vredenerinnen geht es ebenfalls noch um eine Menge. Als Tabellenvorletzter ist die HSG Ascheberg/Drensteinfurt – punktgleich mit Schlusslicht Saerbeck – unter Zugzwang. „Die werden uns garantiert nichts schenken. Ohnehin waren die Duelle mit Ascheberg in der Vergangenheit immer sehr umkämpft“, erinnert sich Schmaloer. Auch im Hinspiel musste sein Team einiges für den 32:28-Auswärtssieg investieren.

Für Samstag gibt der Coach seinen Spielerinnen dieselbe Marschroute wie immer mit auf den Weg: Die DHG will als beste Offensive der Liga möglichst oft über ihr Tempo zu Abschlüssen kommen. Sollte der 15. Saisonsieg gelingen, heißt es für DHG abwarten bis Sonntag, dann spielen die beiden Topteams.

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