Abschließender Kraftakt

SuS Stadtlohn

Noch einmal muss der Meister die Zügel anziehen: Das letzte Spiel beim SC Preußen Münster II hätte vor Wochen noch ein Herzschlagfinale um den Aufstieg werden können. Dass es nun nicht dazu kommt, liegt in erster Linie an der Souveränität des SuS Stadtlohn.

STADTLOHN

, 06.06.2014, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Josse Gerick (r.) schließt die Saison mit dem SuS Stadtlohn bei Preußen Münster II ab.

<p>Josse Gerick (r.) schließt die Saison mit dem SuS Stadtlohn bei Preußen Münster II ab.

Elf Punkte beträgt der Vorsprung auf den "Verfolger" aus Gievenbeck - zwölf gar auf den morgigen Gastgeber.

Verschenken will Trainer Alfred Nijhuis die letzte Partie nicht. "Wir wollen noch einmal alle Kräfte mobilisieren - auch wenn es bei diesen Temperaturen und auf dem Kunstrasen ein Kraftakt werden wird", weiß Nijhuis auch, dass nach dem Aufstieg "nicht ganz so intensiv trainiert" wurde. "Das hat sich die Mannschaft nach dieser beeindruckenden Spielzeit auch verdient. Sie durfte ausgiebig feiern. Jetzt wollen wir uns auch sportlich sauber verabschieden. Ich denke, dass ist uns über weite Strecken auch gegen Roxel gelungen", weist der Niederländer auch auf den "Druckabfall" hin. Das müsse man akzeptieren. "Jeder, der einmal Fußball gespielt hat, der kennt diese Entwicklung. Dennoch wollen wir uns nicht mit einer Niederlage verabschieden."

Preußen II musste jetzt hinnehmen, dass in es keine Chance für den Westfalenliga-Dritten auf einen Aufstieg gibt.

"Wir treffen auf einen enorm spielstarken und hungrigen Gegner, der uns noch einmal alles abverlangen wird", so Nijhuis, der auf Rückkehrer Kai Erning zurückgreifen könnte. Gerade aufgrund des harten Untergrundes werde man ansonsten keine Risiken eingehen.

"Dann hat sich die Mannschaft die Pause auch verdient - ab Juli bereiten wir uns auf die Oberliga vor." Zudem freue man sich darauf, einmal Ausrichter des Westfalenliga-Staffeltages sein zu dürfen. "Wir bedanken uns für die Anerkennung und die Glückwünsche. Der Tenor ist, dass die Meisterschaft absolut verdient ist", so der sportliche Leiter Markus Plate. 

 

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