Abstiegsgefahr fast schon gebannt

Basketball

Die Basketballer des VfL Ahaus atmen tief durch: Nach dem 68:56 (35:27)-Heimerfolg am Sonntag gegen die Viertvertretung des FC Schalke haben sie ihr Punktekonto soweit aufgepolstert, dass eine unmittelbare Abstiegsgefahr fast schon gebannt ist.

AHAUS

, 09.02.2015, 17:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alexander Bistrikow (vorne) erzielte 17 Punkte zum Sieg des VfL Ahaus, Andreas Zismann (im Hintergrund) steuerte acht Punkte bei.

Alexander Bistrikow (vorne) erzielte 17 Punkte zum Sieg des VfL Ahaus, Andreas Zismann (im Hintergrund) steuerte acht Punkte bei.

Sieben Spiele vor dem Saison-Kehraus verfügt der VfL in der Bezirksliga 13 nunmehr über ein Polster von satten zehn Punkten auf den letzten Ranglistenplatz. „Gegen die junge Schalker Mannschaft haben wir im Hinspiel eine glatte Niederlage einstecken müssen – also waren wir gewarnt“, erklärte VfL-Trainer Boris Golubovic.

Aber nach der Rückkehr einiger Leistungsträger boten sich ihm deutlich mehr Alternativen auf der Bank: „Allein das Mitwirken von Linus Varwick in der Defensive hat sich ausgezahlt“, zollte der Coach seinem Schützling ein Sonderlob. „Wenn wir den Gegner unter 60 Punkte halten können, ist das schon die halbe Miete“, hatte Golubovic als Marschrichtung gegen die schnell und kompromisslos spielende Gästemannschaft vorgegeben. Und dies beherzigten die VfL-Korbjäger vom ersten Hochball an.

Dass es aber anfangs noch zu leichten Abstimmungsschwierigkeiten im Spiel des Gastgebers kam, wollte Golubovic nicht überbewertet wissen: Der knappe 17:18-Rückstand nach den ersten zehn Minuten wandelte sich bis zum Seitenwechsel in eine 35:27-Führung. Unentschieden (18:18) endete der dritte Spielabschnitt, in dem die Ahauser feststellen mussten, dass sich die Gäste aus Gelsenkirchen, die mit acht Punkten in der Tabelle noch einen winzigen Vorsprung vor der eigenen fünften Mannschaft besitzt, noch längst nicht geschlagen geben wollten.

Erst im letzten Spielviertel erhöhten die Ahauser noch einmal die Schlagzahl und setzen sich mit einem 15:11-Viertelgewinn entscheidend ab. „Wir haben uns jetzt Luft verschafft in der Tabelle, sodass wir in Ruhe in die Karnevalspause gehen können“, meinte der VfL-Trainer. Das nächste Spiel bestreitet der VfL am 21. Februar beim Tabellenführer in Herten.

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