Ahaus ist bereit fürs „dicke Brett“

Fußball-Landesliga

Nach dem wenig aussagekräftigen Auftakt wartet auf Eintracht Ahaus nun ein erster Gradmesser. Der SV Mesum ließ am ersten Spieltag durchaus aufhorchen.

Ahaus

, 17.08.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ahaus ist bereit fürs „dicke Brett“

Direkt nach dem Heimerfolg gegen Wiescherhöfen schwor Trainer Frank Wegener (M.) seine Mannschaft ein. Die erste Partie war kein Gradmesser für das Spiel in Mesum. © Michael Schley

Von der Tabellenspitze der Landesliga 4 grüßt Eintracht Ahaus nach dem ersten Spieltag. Eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. Denn: „Das Spiel gegen Wiescherhöfen war kein echter Gradmesser, schon gar nicht für die Partie beim SV Mesum.“ Trainer Frank Wegener hatte seine Mannschaft direkt nach dem Abpfiff hatte der Coach seine Schützlinge noch einmal versammelt, um sie einzuschwören auf die Aufgaben, die nun direkt folgen. „Die Mannschaft hat die Aufgabe gut gelöst, wir wissen aber auch, dass uns der SV Mesum deutlich mehr abverlangen wird und dass wir uns steigern müssen.“

Der SV Mesum war nach nur einem Jahr Aufenthalt direkt wieder aus der Westfalenliga abgestiegen. Am ersten Spieltag trumpfte die Elf aus dem Kreis Steinfurt mit dem 2:0 beim Topfavoriten Westfalia Kinderhaus gleich auf, verlor darauf unter der Woche aber im Pokal beim A-Ligisten Amisia Rheine.

Aus im Kreispokal

„Die Portion Wut wird also vorhanden sein. Abgesehen davon bringt Mesum einige sehr erfahrene Leute aus höheren Spielklassen mit und wird entsprechend ambitioniert sein. Das sollte der Anspruch eines jeden Absteigers sein“, sieht Wegener seine eigene Mannschaft aber sicher in der Lage, diese „ganz dicke Brett zu bohren“. Dazu müsse die Spannung von der ersten Minute an vorhanden sein. Personell entspannt sich die Lage allmählich weiter, Wegener wird den Kader aus der Vorwoche nahezu gänzlich aufbieten können. Er selbst freut sich auf den Auftritt: „In Mesum sind es immer geile Spiele.“ms

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