Ahauser Thomas Schmitt spricht trotz Platz eins von einer „Katastrophe“

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Für viele Leichtathleten war es der erste Wettkampf nach der Corona-Pause. Auch für Thomas Schmitt vom VfL Ahaus. In Dortmund war er trotz guter Platzierungen nicht ganz zufrieden.

Ahaus

, 13.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das „Back on Track“-Meeting in Dortmund gab vielen Athleten nach langer Zeit mal wieder die Chance, sich mit anderen Sportlern zu messen. Davon machte auch der frühere Weltklasse-Kugelstoßer Thomas Schmitt vom VfL Ahaus Gebrauch. „Es war toll, sich endlich mal wieder mit anderen Sportlern zu treffen und auszutauschen“, sagt Schmitt. Seine eigene Leistung beim Kugelstoß fand er dagegen nicht ganz so toll. Besser lief es für ihn mit dem Diskus.

Während die Starterfelder bei den Laufdisziplinen sich sehen lassen konnten, waren die Wettkämpfe der Springer und Werfer am Samstag in Dortmund recht schmal besetzt. So fand Thomas Schmitt vom VfL beim Kugelstoß der Männer gerade einmal zwei Konkurrenten vor. Gegen Tim Heisel (SuS Schalke 96) und Ulrich Löcher (LG Eder) genügten Schmitt schließlich 15,37 Meter im sechsten Versuch mit der Sieben-Kilo-Kugel für Platz eins.

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Über dieses Resultat zeigte sich Schmitt jedoch alles andere als erfreut: „Ich wollte über 16 Meter kommen. Aber technisch gesehen war das eine Katastrophe und hat mir gezeigt, woran ich jetzt im Training arbeiten muss.“

Ziel mit dem Diskus erreicht

Deutlich besser gefiel ihm seine Leistung beim Diskuswurf. Auch hier waren nur drei Athleten am Start und Schmitt belegte mit 45,26 Metern Platz zwei hinter Sebastian Dietl vom TV Wattenscheid (51,79). „Mein Ziel, weiter zu werfen als bei meinen Wettkämpfen im vergangenen Jahr, habe ich erreicht. Wenn auch nur um 20 Zentimeter.“

Der nächste Wettkampf für den 31-Jährigen steht bereits in zwei Wochen beim Werfer-Fünfkampf im hessischen Vellmar an. Darauf und auf die kommenden Aufgaben bereitet er sich derzeit beim Training im Ahauser Stadtpark, im Karftraum des VfL sowie in der Sportabzeichen-Gruppe des Vereins vor.

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