Alle Möglichkeiten erhalten

Bezirksligafußball

KREIS Dank des spielfreien Wochenendes hatten die Bezirksligakicker Zeit, abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Nun muss der Hebel wieder umgelegt werden: der Endspurt vor dem Winter steht an.

05.11.2009, 17:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>Marc Brink (l.) und Stefan Bennink (3. v. l.) spielen mit Eintracht Ahaus gegen Brukteria Rorup - und wollen an der Erfolg im Kreispokal anknüpfen. <p></p>

<p>Marc Brink (l.) und Stefan Bennink (3. v. l.) spielen mit Eintracht Ahaus gegen Brukteria Rorup - und wollen an der Erfolg im Kreispokal anknüpfen. <p></p>

Stefan Bennink war zuletzt mit dem Auftreten seiner Ahauser Eintracht "grundsätzlich zufrieden". "Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann ist es der Umstand, dass wir nicht mit letzter Konsequenz die Entscheidung suchen. Dadurch haben wir einige Punkte liegen gelassen. Doch anderen Trainerkollegen geht es ähnlich", so Bennink, der mit Rorup nun einen "überraschend gut dastehenden Gegner" erwartet. Wie im Pokal sollte am Sonntag ein Sieg herausspringen. Schließlich will sich die Eintracht bis zur Winterpause "alle Möglichkeiten nach oben erhalten".

"Ich habe ein gutes Gefühl." Trotz der dürftigen Ausbeute von ganzen fünf Punkten zeigt sich Südlohns Spielertrainer Stefan Busshoff zuversichtlich vor dem schweren Gang gegen den starken Aufsteiger Borken-Hoxfeld. Eine gute Trainingsbeteiligung und das hohe Engagement würden bei Zeiten belohnt. Dies sei auch dringend erforderlich. "Wenn wir uns eine realistische Chance auf den Klassenverbleib erarbeiten wollen, müssen wir bis zum Winter noch den Abstand zum rettenden Ufer verkürzen", gibt Busshoff eine Zielrichtung vor.

In das gleiche Horn bläst Ludger Wüpping, Coach des Tabellennachbarn SpVgg Vreden II. Mit dem überzeugenden Sieg gegen Epe im Rücken geht es nun zur offensivstarken SG Gronau. Diese scheinen nach starkem Saisonstart "ein wenig den Rhythmus verloren" zu haben. Dies will der Aufsteiger ausnutzen. "Sowohl gegen Gronau als auch dann gegen Ahaus geht es im Grunde um Bonuspunkte, die wir natürlich gerne mitnehmen. In den verbleibenden Spielen steht die Mannschaft dann in der Pflicht", so Wüpping.

Einen "heißen Tanz" erwartet Matthias Wesseler für seinen ASV Ellewick bei Vorwärts Epe. "Als ehemaliger Landesligist und mit derart hoher Qualität ausgestattet liegt Epe weit hinter den Erwartungen zurück. Entsprechend wird man möglichst schnell eine Kurskorrektur vornehmen wollen", so Wesseler, der seiner Mannschaft bis zur Pause den Plan vorgibt, die Differenz zu den Abstiegsplätzen konstant zu halten. "Wenn wir Sonntag keine böse Überraschung erleben wollen, muss das Team eine andere Einstellung an den Tag legen, als zuletzt im Training", hofft Wesseler, dass seine Elf bis zum Spiel noch den "Dreh bekommt".

Oktober vergessen

Den "schwarzen Oktober" mit nur einem Punkt aus vier Spielen vergessen machen will der SuS Legden. "Wir müssen gar nicht mehr auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen, sondern unsere eigenen Hausaufgaben machen", so Übungsleiter Mario Böckmann. Um bei der "bekannt spielstarken" Union aus Lüdinghausen bestehen zu können, müsste seine Elf "einfach selbstbewusster auftreten als zuletzt". ms

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