Alstätte fordert Spitzenreiter Wüllen zum Topspiel

Fußball-Kreisliga A1: Vorgezogene Partie

Der frisch gebackene Tabellenführer TuS Wüllen gibt seine Visitenkarte schon am Mittwochabend in der vorgezogenen Partie des zehnten Spieltags beim VfB Alstätte ab. Im Stadion am Bahnhof steht ab 19.30 Uhr ein echtes Topspiel an, denn auch der VfB ist derzeit in starker Verfassung – und würde mit einem Sieg sogar am Spitzenreiter vorbeiziehen.

ALSTÄTTE/WÜLLEN

, 11.10.2016, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jonas Termathe (M.) und der VfB wollen den TuS Wüllen mit Tim Sicking (l.) und Luca Böwing in der Tabelle überflügeln.

Jonas Termathe (M.) und der VfB wollen den TuS Wüllen mit Tim Sicking (l.) und Luca Böwing in der Tabelle überflügeln.

Mit zuletzt fünf Siegen in Serie sind die Alstätter um Spielertrainer Hendrik Sahlmer so etwas wie das Team der Stunde. „Wir haben uns in den letzten Spielen viel Selbstvertrauen erarbeitet“, sagt Sahlmer. Daher gehe sein VfB auch mit der klaren Zielvorgabe ins Spiel, an den Wüllenern vorbeizuziehen. „Natürlich ist Wüllen der Top-Favorit auf die Meisterschaft. Aber in unserer Verfassung und vor heimischem Publikum werden wir uns nicht verstecken und unser offensives Spiel durchziehen.“

Genau vor diesem Offensivspiel sind die Wüllener gewarnt; denn mit schon 33 erzielten Treffern stellt der VfB den bislang gefährlichsten Angriff der Liga. Doch wer, wenn nicht die Wüllener, sollte in der Lage sein, die Alstätter Sturmreihe um Elf-Tore-Mann Johannes Feldhaus zu bremsen? Denn kein Team ließ in den bisherigen Partien weniger Gegentreffer zu als der TuS (11). „Wir werden uns aber in der Defensive weiter verbessern müssen, um die Offensiv-Power der Alstätter zu stoppen“, so Spielertrainer Rainer Hackenfort.

Hackenfort selbst wird dem Team aber nicht helfen können, da er genau wie Niklas Möller im Urlaub weilt. Zudem muss Wüllen weiter auf den verletzten Kapitän Claus Büning verzichten. Der soll das Team gemeinsam mit Holger Martha in Alstätte coachen. „Dass ich fehle, sollte kein Problem sein“, so Hackenfort. „Ich habe volles Vertrauen in meine Mannschaft und die Jungs wollen den Platz an der Sonne auf keinen Fall hergeben.“

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