ASV Ellewick braucht den „letzten Punch“

Sonntag gegen FC Vreden

Bruderduell auf den Trainerbänken: Dazu kommt es am letzten Hinrundenspieltag beim Spiel FC Vreden - ASV Ellewick.

Vreden

16.11.2017, 18:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Durststrecke des ASV Ellewick mit Tobias Röring (l.) währt nun schon seit Mitte September. Im Derby nimmt das Team den nächsten Anlauf auf einen Dreier.

Die Durststrecke des ASV Ellewick mit Tobias Röring (l.) währt nun schon seit Mitte September. Im Derby nimmt das Team den nächsten Anlauf auf einen Dreier. © Johannes Kratz

.Erstmals reist Hendrik Sahlmer als Verantwortlicher für den FC Vreden zum ASV Ellewick mit Coach Dominik Sahlmer. Und er besucht seinen Stammverein mit Rückenwind, die jüngste Ergebniskrise scheint überwunden. Das unterscheidet den Gast von den Gastgebern. Dieser will im Derby am Sonntag im Waldstadion (14.30 Uhr, Schulkamp) endlich die Wende einleiten.

Auftritte machen Hoffnung

Nicht jammern, anpacken: Dominik Sahlmer gibt die Devise für seine gebeutelte Ellewicker Mannschaft vor. Trotz des anhaltenden Negativtrends mit acht Spielen ohne Dreier in Folge klammert sich der ASV an die guten Auftritte, die Hoffnung machen: „Gegen die Topteams aus Schöppingen und Gronau haben wir drei richtig gute Halbzeiten gespielt. Die Ergebnisse sind schlechter als die Spiele.“ Nach unerwartet gutem Saisonstart müssten aufgrund des Ausfalls vieler Stammkräfte junge Akteure früh Verantwortung übernehmen. „Das ist in der Summe schwer zu kompensieren.“ Vor allem fehle der „letzte Punch“ nach vorne – defensiv stehe man eigentlich solide. Punkte fürs Selbstvertrauen sollen vor der Winterpause noch her. Diese hat der FC Vreden zuletzt gesammelt. Dreimal blieb der Zehnte ungeschlagen.

Defensive stabilisiert

„Wir haben die Defensive stabilisiert. Nach vorne geht immer was“, habe man laut Trainer Hendrik Sahlmer „nicht viel verändert“. Fußball sei dann ganz einfach, wenn sich Erfolgserlebnisse einstellten. Dass weiterhin die Bilanz unter den Erwartungen liege, dessen sei man sich bewusst. „Bis zum Winter wollen wir die Ausgangsposition für die Rückserie ausbauen.“ Er warnt davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Ich hoffe, dass auch beim ASV bald der Knoten platzt.“ Natürlich nicht unbedingt Sonntag...

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