Auf Finale konzentrieren

Handball in Vreden

VREDEN. Die Handballerinnen der DHG Ammeloe-Ellewick müssen unmittelbar vor dem Saison-Zieleinlauf einen derben Rückschlag verkraften: Im Wettlauf um den Verbleib in der Landesliga kassierte das Team von Trainer Sebastian Schmaloer eine 23:34 (12:20)-Niederlage beim VfL Sassenberg.

von Von Bernhard Mathmann

, 04.04.2011, 19:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wie schon im Hinspiel in Vreden wurden die Handballerinnen der DHG Ammeloe-Ellewick - in dieser Szene Jana Hackfort - immer wieder von der Sassenberger Abwehr gestoppt.

Wie schon im Hinspiel in Vreden wurden die Handballerinnen der DHG Ammeloe-Ellewick - in dieser Szene Jana Hackfort - immer wieder von der Sassenberger Abwehr gestoppt.

"Wir müssen uns jetzt im letzten Spiel ganz auf das Erreichen des drittletzten Platzes konzentrieren - und auf die Relegationsspiele gegen den Drittletzten der Parallelstaffel, VfB Viktoria Mennighüffen", gibt Schmaloer als Marschrichtung vor. Zumal er weiß, dass nach der hohen Niederlage ein direkter Nicht-Abstiegsplatz nicht mehr zu erreichen ist, auch wenn die DHG beim Saisonfinale den Tabellenneunten GW Nottuln nach Punkten einholen sollte: Wegen der denkbar knappen schlechteren Tordifferenz in den direkten Vergleichen (13:15 und 20:19) hätte GW Nottuln die Nase vorn. Übrigens: Im Vorjahr hatte die DHG ein Tor mehr geworfen in den direkten Vergleichen, als es bei Punktgleichheit um den Bezirksliga-Titel gegangen war.

Beim Saisonfinale am nächsten Samstag (19 Uhr; Hamalandhalle) gegen TSG Harsewinkel muss also ein Sieg her, um den TV Emsdetten auf Distanz halten zu können. Die Emsdettenerinnen treffen im letzten Saisonspiel auf den SuS Neuenkirchen.

Das Spielgeschehen in Sassenberg lief so gar nicht nach dem Geschmack von Schmaloer: "Uns wurde ganz schnell der Zahn gezogen, w obei wir ordentlich mitgeholfen haben", erklärte der DHG-Trainer. In der kompakt spielenden Abwehr der Gastgeberinnen fanden die meisten DHG-Vorstöße ein vorzeitiges Ende - zwei starke VfL-Torhüterinnen wussten sich zudem durch etliche Glanzparaden auszuzeichnen.

Schnell lag die DHG mit 1:7 zurück - der Zwischenspurt zum 6:8 verpuffte wenig später wieder, so dass der VfL bis zum Seitenwechsel den Vorsprung (vorentscheidend) auf acht Treffer ausbauen konnte. Und obwohl die DHG zu keiner Zeit den "Kopf vorzeitig in den Sand steckte", war der Rückstand nicht mehr wettzumachen. "Unsere Pechsträhne in diesem Spiel wird auch dadurch unterstrichen, dass von den sechs verworfenen Strafwürfen allein vier vom Innenpfosten ins Feld zurückprallten", versuchte sich Schmaloer in einer Erklärung. "Wir haben es selbst in der Hand, die Weichen auf Klassenerhalt zu stellen", verdeutlichte er die Situation vor dem "Endspiel". 

 

VfL Sassenberg - DHG Ammeloe-Ellewick 34:23

DHG Ammeloe-Ellewick: Schmaloer, Lassak, Oenning (5 Tore), Hubbeling (3), Gebing (2), Hackfort (1), L. Laurich (1), Schandelmeier (3), C. Laurich (4), Wassing (2), Kemper (1), Böing (1), Hemker.

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